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Börsen im Aufwind: Größter Tagesgewinn an der Wall Street seit 1933
Wirtschaft 24.03.2020

Börsen im Aufwind: Größter Tagesgewinn an der Wall Street seit 1933

Börsen im Aufwind: Größter Tagesgewinn an der Wall Street seit 1933

Foto: AFP/Angela Weiss
Wirtschaft 24.03.2020

Börsen im Aufwind: Größter Tagesgewinn an der Wall Street seit 1933

Die USA wollen wegen der Corona-Krise ein Konjunkturpaket schnüren. Die Aktienmärkte bringt das in positive Aufruhr – die jüngsten Verluste wurden teilweise wieder wett gemacht. Doch die Besorgnis regiert weiter.

(dpa) - Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hat die heftigen Verluste einer ganzen Handelswoche an einem Tag wieder wett gemacht und den kräftigsten Tagesgewinn seit 1933 gemacht. Das weltweit bekannteste Börsenbarometer eroberte am Dienstag mehr als 2000 Punkte zurück und stieg um 11,37 Prozent auf 20.704,91 Punkte.

Auftrieb gaben zuversichtliche Aussagen von US-Senatoren, dass ein gewaltiges Konjunkturpaket gegen die Folgen der Coronavirus-Krise kurz vor der Verabschiedung stehe. Medienberichten zufolge sollen mindestens 1,5 Billionen Dollar (1,4 Bio Euro) in die Wirtschaft gepumpt werden. Am Montag hatte bereits die US-Notenbank (Fed) weitere Stützungsmaßnahmen für die Wirtschaft angekündigt.

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Erfolgreicher Börsentag auch in Europa

Der marktbreite S&P 500 stieg am Dienstag um 9,38 Prozent auf 2447,33 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 7,81 Prozent auf 7553,83 Punkte.


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Die Erwartung des Konjunkturpakets in den USA hat am Dienstag auch die europäischen Börsen befeuert. Der Dax sprang um 10,98 Prozent nach oben auf 9700,57 Punkte. Damit reihte sich der Dienstag in die erfolgreichsten Börsentage in der Geschichte des deutschen Aktienmarktes ein. Allerdings beläuft sich der Verlust des Dax seit Beginn des Börsen-Crashs noch immer auf rund ein Viertel.  Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 rückte um 9,24 Prozent auf 2715,11 Punkte vor. Die Leitindizes in Paris und London legten ebenfalls kräftig zu. 

„Die Stimmung hat sich aufgehellt“, kommentierte ein US-Marktstratege die Marktbewegung. „Aber das einen Wendepunkt zu nennen, ist noch zu früh“, blieb er skeptisch. Das Hin und Her der Börsen gleiche mehr einem Tauziehen. „Es wird zwar alles Erdenkliche getan, aber zugleich sehen wir einen Kampf gegen sehr schwache Wirtschaftsdaten und weiterhin beunruhigende Trends mit Blick auf die Covid-19-Daten.“


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