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BMW untersucht tödlichen Crash mit Fahrerassistenzsystem
Wirtschaft 16.08.2022
BMW iX

BMW untersucht tödlichen Crash mit Fahrerassistenzsystem

Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben, neun Menschen wurden verletzt.
BMW iX

BMW untersucht tödlichen Crash mit Fahrerassistenzsystem

Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben, neun Menschen wurden verletzt.
Foto: Lino Mirgeler/dpa
Wirtschaft 16.08.2022
BMW iX

BMW untersucht tödlichen Crash mit Fahrerassistenzsystem

BMW untersucht einen tödlichen Unfall, bei dem eines ihrer mit einem Fahrerassistenzsystem ausgestatteten Fahrzeuge in den Gegenverkehr geriet.

(Bloomberg) - Die BMW AG untersucht einen tödlichen Unfall, bei dem eines ihrer Fahrzeuge in den Gegenverkehr geriet und mehrere Folgekollisionen verursachte. Ersten Berichten zufolge soll es sich um einen Testwagen für autonomes Fahren gehandelt haben. 

Wenig später veröffentlichte BMW ein Statement gegenüber Reuters, dass besagtes Fahrzeug nicht autonom unterwegs war. Der Elektro-SUV verfüge lediglich über diverse Fahrassistenzsysteme, bei deren Einsatz der Fahrer immer verantwortlich bleibt und die Hände am Lenkrad behalten muss.


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Der Automobilhersteller steht nach dem Unfall am Montagnachmittag in engem Kontakt mit den Behörden in Reutlingen. Nach Angaben der Polizei geriet der elektrische Geländewagen BMW iX in den Gegenverkehr, stieß mit einem Citroën zusammen und prallte anschließend gegen einen Mercedes-Benz Transporter. 

Ein Todesopfer und neuen Verletzte

Ein Passagier in diesem Fahrzeug kam ums Leben und insgesamt neun Personen wurden verletzt, darunter ein Kind.  Nach Angaben der Polizei waren vier Hubschrauber und zehn Krankenwagen vor Ort. Rund 80 Feuerwehrleute waren mit den Rettungsarbeiten und einem brennenden Fahrzeug beschäftigt.

Laut BMW hat ein Aufkleber am Fahrzeug mit dem Hinweis, dass es eine Kamera habe und zu Testzwecken aufnehme, möglicherweise zu einem Missverständnis darüber geführt, ob das Fahrzeug autonom fuhr.  


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