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Bitcoin stabilisiert sich nach Talfahrt
Wirtschaft 24.01.2022
Inflation

Bitcoin stabilisiert sich nach Talfahrt

Steigende Zinsen sind für riskante Anlagen wie Digitalwährungen Gift, weil sie die Attraktivität sicherer und zinstragender Anlagen steigern.
Inflation

Bitcoin stabilisiert sich nach Talfahrt

Steigende Zinsen sind für riskante Anlagen wie Digitalwährungen Gift, weil sie die Attraktivität sicherer und zinstragender Anlagen steigern.
Foto: dpa
Wirtschaft 24.01.2022
Inflation

Bitcoin stabilisiert sich nach Talfahrt

Die Annahme, dass die Federal Reserve die Zinsen bald anhebt, hat die Kryptoanlagen zuletzt belastet.

(dpa) - Die Lage am Markt für Kryptowährungen hat sich zum Wochenstart nach einer Talfahrt am Wochenende stabilisiert. Am Montagvormittag kostete ein Bitcoin etwas mehr als 35.000 US-Dollar. In den Tagen zuvor war die älteste und nach Marktwert größte Digitalwährung stark unter Druck geraten. Am Samstag war sie mit gut 34.000 Dollar auf einen halbjährigen Tiefstand gefallen. Am Donnerstag hatte sie noch fast 10.000 Dollar mehr gekostet.


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Auch andere Kryptoanlagen wie die Nummer zwei am Markt, Ether, stabilisierten sich zu Wochenbeginn. Die derzeit rund 17.000 existierenden Digitaldevisen waren zum Wochenstart insgesamt gut 1,6 Billionen Dollar wert. Vor dem jüngsten Sinkflug waren es noch mehr als zwei Billionen Dollar gewesen.

Der Grund: Die Annahme steigender Zinsen

Belastet wurden Kryptoanlagen zuletzt durch die Erwartung, dass sich die Federal Reserve bald mit Zinsanhebungen gegen die hohe Inflation stemmen dürfte. Steigende Zinsen sind gerade für besonders riskante Anlagen wie Digitalwährungen Gift, weil sie die Attraktivität sicherer und zinstragender Anlagen wie Staatsanleihen tendenziell steigern.

Eine weitere Belastung für Bitcoin und Co. ist die kritische Haltung der russischen Notenbank: Die Zentralbank empfiehlt dem Gesetzgeber, die Verwendung von Digitalwährungen komplett zu verbieten. Betroffen wäre auch die Herstellung von Kryptowerten, die durch komplizierte Rechnungen auf meist energieintensiven Rechenanlagen erfolgt. Russland gilt als eine der Hochburgen des sogenannten Krypto-Schürfens oder -Mining. Der Prozess ist aufgrund seines hohen Energieverbrauchs in Verruf geraten. 

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