Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Bitcoin-Kurs knackt Marke von 50.000 US-Dollar
Wirtschaft 16.02.2021

Bitcoin-Kurs knackt Marke von 50.000 US-Dollar

Die Digitalwährung Bitcoin eilt gerade von Hoch zu Hoch.

Bitcoin-Kurs knackt Marke von 50.000 US-Dollar

Die Digitalwährung Bitcoin eilt gerade von Hoch zu Hoch.
Foto: AFP
Wirtschaft 16.02.2021

Bitcoin-Kurs knackt Marke von 50.000 US-Dollar

Seit Weihnachten hat sich der Wert der Digitalwährung mehr als verdoppelt.

(dpa) -  Der Bitcoin-Höhenflug hat die Digitalwährung am Dienstag erstmals in ihrer Geschichte über die Marke von 50.000 US-Dollar getrieben. Auf der Handelsplattform Bitstamp stieg der Kurs zuletzt um knapp fünf Prozent auf 50.331 Dollar (knapp 41.396 Euro). 

Der Bitcoin befindet sich seit Wochen und Monaten im Aufwind. Allein seit Weihnachten hat sich der Kurs mehr als verdoppelt, seit dem Spätsommer sogar verfünffacht. Beflügelt wurde der Kurs zuletzt vor allem durch den Elektroautos-Hersteller Tesla. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen Milliardenbetrag in Bitcoin investiert und beabsichtigt, die Digitalwährung künftig als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Das weckt die Hoffnung, dass auch andere Unternehmen folgen könnten, was die Akzeptanz von Bitcoin steigern würde. 


ARCHIV - 19.06.2018, Berlin: Ein Bitcoin-Logo hängt im Schaufenster einer Kneipe in Kreuzberg. (Zu dpa "Finanzmärkte im Bitcoin-Rausch: Digitales Gold oder Zockerwährung?") Foto: Jens Kalaene/ZB/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Noch zwei Versuche: Passwort für Bitcoin-Millionen vergessen
Ein Programmierer in San Francisco hat nur noch zwei Versuche, um das vergessene Passwort eines Bitcoin-Vermögens zu erraten.

So scheint auch das Kreditkartenunternehmen Mastercard dem Kryptogeld nicht mehr abgeneigt. Raj Dhamodharan, zuständig bei Mastercard für digitale Vermögenswerte, hatte vergangene Woche in einem Blog geschrieben, dass der Konzern Transaktionen mit ausgesuchten Kryptowährungen erlauben wolle. Darüber hinaus stehe man in engem Kontakt mit Zentralbanken, die an eigenen Digitalwährungen arbeiten. Befeuert wird der Krypto-Währungsboom aber nicht zuletzt durch die Geldschwemme der Zentralbanken und wichtiger Industriestaaten. 

In der Corona-Krise haben die Notenbanken ihre ohnehin schon lockere Geldpolitik noch wesentlich großzügiger gestaltet. Die Staaten stützen Verbraucher und Unternehmen mit hohen Ausgaben, was die staatliche Schuldenlast stark steigen lässt. Daraus könnte eine erhöhte Inflation resultieren, die traditionelle Währungen entwerten würde.

Folgen Sie uns auf Facebook und Twitter und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Finanzmärkte im Bitcoin-Rausch
Kaum eine Anlage hat sich an den Börsen im Corona-Jahr 2020 so gut entwickelt wie der Bitcoin. Manche Investoren sehen in der Digitalwährung schon eine Alternative zu Gold. Kritiker sehen aber triftige Gründe, vorsichtig zu sein.
Ein Bitcoin-Logo hängt im Schaufenster einer Kneipe in Kreuzberg.
Kommt der digitale Euro?
Zentralbanken rund um den Globus feilen an Alternativen zu Bitcoin, Libra und Co. Auch die EZB verstärkt ihre Arbeit an einem digitalen Euro. Bis Verbraucher diesen nutzen können, wird es aber noch dauern.
(FILES) This file photo taken on December 12, 2019 shows the President of the European Central Bank (ECB) Christine Lagarde addressing the media during a news conference following the meeting of the governing council of the ECB in Frankfurt am Main, western Germany. - European Central Bank chief Christine Lagarde said Wednesday, May 27, 2020 she was "not overly concerned" that the coronavirus pandemic could renew fears of the eurozone breaking up, after a report from the Frankfurt institution highlighted the danger. (Photo by Daniel ROLAND / AFP)