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Bis zu 2.645 Luxemburger Nutzer könnten betroffen sein
Wirtschaft 06.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Bis zu 2.645 Luxemburger Nutzer könnten betroffen sein

Bis zu 2.645 Luxemburger Nutzer könnten betroffen sein

Foto: AFP
Wirtschaft 06.04.2018 Aus unserem online-Archiv

Bis zu 2.645 Luxemburger Nutzer könnten betroffen sein

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
Der jüngste Facebook-Skandal betrifft auch Nutzer aus Luxemburg. Bis zu 2.645 User könnten laut Facebook betroffen sein.

Von dem jüngsten Facebook-Skandal sind auch die Daten von bis zu 2.645 Nutzern aus Luxemburg betroffen. Dies bestätigte die Benelux-Facebook-Sprecherin Tineke Meijerman am Freitag gegenüber dem LW. In dem Skandal geht es um die unerlaubte Nutzung der Informationen von Millionen Facebook-Anwendern durch die Datenanalyse-Firma Cambridge Analytica.


(FILES) In this file photo taken on March 23, 2018 shows Facebook logos on a computer screen in Beijing.
Up to 2.7 million people in the European Union may have been affected by the Facebook personal data scandal, the bloc announced Friday, saying they would demand further answers from the social media giant. / AFP PHOTO / NICOLAS ASFOURI
Facebook will Betroffene über Datenweitergabe informieren
„Wir werden es jedem mitteilen, dessen Daten von Cambridge Analytica betroffen sein könnten“, sagte Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg in einem Interview mit der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ am Donnerstagabend.

Über die Anwendung "Thisisyourdigitallife", einem Persönlichkeitstest, erhielt das Unternehmen Zugriff auf die Daten der Nutzer und deren Facebook-Freunde. Dies hat dann einen Schneeballeffekt ausgelöst.

Insgesamt soll das Unternehmen sich so Zugriff auf die Daten von 87 Millionen Nutzern verschafft haben. In Luxemburg habe lediglich eine Person die Anwendung heruntergeladen, so Meijerman.

Facebook will seine Nutzer weltweit ab Montag über die mögliche Weitergabe ihrer Daten an Dritte informieren. Die Information soll ganz oben im Newsfeed von Facebook auftauchen. Auch alle Apps, mit denen Nutzer auf Facebook verbunden sind, sollen dort in einer eigenen Mitteilung zu sehen sein. Es soll zudem eine einfache Möglichkeit geben, diese Apps zu löschen.



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