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Billigairline ändert Flugplan: Ryanair kürzt Angebot am Hahn
Wirtschaft 22.12.2015

Billigairline ändert Flugplan: Ryanair kürzt Angebot am Hahn

Für den defizitären Flughafen Hahn ist der teilweise Rückzug seines Hauptkunden Ryanair eine schlechte Nachricht.

Billigairline ändert Flugplan: Ryanair kürzt Angebot am Hahn

Für den defizitären Flughafen Hahn ist der teilweise Rückzug seines Hauptkunden Ryanair eine schlechte Nachricht.
Foto: Andreas Adam
Wirtschaft 22.12.2015

Billigairline ändert Flugplan: Ryanair kürzt Angebot am Hahn

Ryanair fliegt vom Regionalflughafen Hahn nur noch 40 statt 44 Ziele an. Gerüchte, wonach die Billigairline mit dem Findel verhandele, werden von lux-Airport und dem Ministerium für Infrastruktur dementiert.

(aa/vb) – Ryanair kürzt sein Angebot am Flughafen Hahn. Die irische Billigfluggesellschaft hat den Sommerflugplan für den Hahn abgespeckt und fliegt nur noch 40 statt 44 Ziele an. Das berichtete der "Trierische Volksfreund" am Dienstag. Demnach verhandelt Ryanair mit umliegenden Flughäfen. Laut einer kürzlichen Aussage des rheinland-pfälzischen Infrastrukturministers Roger Lewentz stehe die Billigfluglinie auch mit dem Luxemburger Flughafen in Kontakt

Für den defizitären Flughafen Hahn ist der teilweise Rückzug seines Hauptkunden zunächst einmal eine schlechte Nachricht. Dennoch geht Ryanair laut der Betreibergesellschaft des Flughafens Hahn weiter von 2,2 Millionen Passagieren aus - von sehr stabilen Zahlen also. "Der Flughafen Frankfurt-Hahn wird außerdem durch zusätzliche Angebote der Wizz Air (neun Ziele) und Sunexpress (ein Ziel) wie im Vorjahr 50 Ziele anbieten", so Hahn-Airport-Sprecherin Hanna Koch am Dienstag gegenüber dem "Luxemburger Wort".

lux-Airport: Keine Verhandlungen mit Ryanair

Was das hartnäckig kolportierte Gerücht anbelangt, wonach Ryanair Verhandlungen mit dem Flughafen Luxemburg führe, wird dies von Johan Vanneste, dem CEO der Flughafenbetreibergesellschaft lux-Airport, dementiert: "Nein, es gibt keine Verhandlungen mit Ryanair. Jeder stellt uns diese Frage, aber diese aus Deutschland stammende Information ist falsch", so Vanneste gegenüber dieser Zeitung. Auch aus dem luxemburgischen Infrastrukturministerium hieß es am Dienstagnachmittag: "Es gibt keine Verhandlungen mit Ryanair!"

Auf Anfrage des "Luxemburger Wort" beim rheinland-pfälzischen Infrastrukturministerium sagte ein Sprecher, dass der rheinland-pfälzische Ressortminister Roger Lewentz im Sommer 2015 zusammen mit Hahn-Geschäftsführer Markus Bunk bei Ryanair-CEO Michael O'Leary in Dublin gewesen sei. Damals habe O'Leary den beiden gesagt, Ryanair spreche auch mit Luxemburg. Von Verhandlungen sei jedoch nie die Rede gewesen. 


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