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Bildersturz: Luxemburgs Erinnerungskultur unter der Lupe
Leitartikel Wirtschaft 2 Min. 28.07.2020
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Bildersturz: Luxemburgs Erinnerungskultur unter der Lupe

"Black Lives matter"-Proteste im Juni in Brüssel: Am Sockel des Monuments von Leopold II. haben Teilnehmer an der Kundgebung Feuer gelegt.

Bildersturz: Luxemburgs Erinnerungskultur unter der Lupe

"Black Lives matter"-Proteste im Juni in Brüssel: Am Sockel des Monuments von Leopold II. haben Teilnehmer an der Kundgebung Feuer gelegt.
Foto: AFP
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Bildersturz: Luxemburgs Erinnerungskultur unter der Lupe

Pierre LEYERS
Pierre LEYERS
Weltweit werden Denkmäler gestürzt und frühere Vorbilder demontiert. Auch im Dörfchen Buschrodt hat die neue Deutung der Vergangenheit Konsequenzen.

Luxemburg ist keine Insel. Es gibt Wellen, die schwappen aus dem fernen Amerika sogar bis in die kleine Landgemeinde Wahl herüber. Alarmiert durch die „Black Lives Matter“-Debatte hat dort der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause mehrheitlich beschlossen, die Rue Nicolas Grang in Buschrodt in einen unbedenklichen luxemburgischen Ortsnamen umzubenennen

Problem gelöst? Indem sie den Namen des einst verehrten Sohnes der Ortschaft vom Straßenschild löschten, haben die Gemeindeverantwortlichen ein Zeichen gegen Rassismus und Kolonialismus gesetzt ...

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