Wählen Sie Ihre Nachrichten​

BIL will Luxair-Anteile verkaufen
Wirtschaft 11.04.2022
Luftfahrt

BIL will Luxair-Anteile verkaufen

Die Pandemie sorgte für ein trübes Geschäftsumfeld in der Luftfajhrt. Seit letzten Sommer kommt die Branche allmählich wieder in Fahrt.
Luftfahrt

BIL will Luxair-Anteile verkaufen

Die Pandemie sorgte für ein trübes Geschäftsumfeld in der Luftfajhrt. Seit letzten Sommer kommt die Branche allmählich wieder in Fahrt.
Foto: Guy Jallay
Wirtschaft 11.04.2022
Luftfahrt

BIL will Luxair-Anteile verkaufen

Die Luxemburger Bank mit chinesischem Eigentümer möchte sich aus dem Kapital der Airline zurückziehen. Der Staat hat ein Vorkaufsrecht.

(MeM) - Die Banque Internationale à Luxembourg will ihre Anteile an der Luxair verkaufen. Der Bank gehören derzeit 13,14 Prozent des Kapitals der Airline.

Der luxemburgische Staat hat ein Vorkaufsrecht auf die Aktien der Luxair-Gruppe. 

Ende 2021 hatte die BIL, die seit 2018 zu 90 Prozent dem chinesischen Konzern Legend Holdings gehört, bereits ihre Beteiligung an der Luxemburger Börse auf zehn Prozent reduziert.


Illustration, Geld, Reichtum, Bank, BIL,  boulevard Royal Politik, Wirtschaft Foto: Luxemburger Wort/Anouk Antony
BIL steigert Gewinn um mehr als ein Drittel
Der Nettogewinn der Banque Internationale à Luxembourg verbessert sich um 34 Prozent auf 135 Millionen Euro.

Dafür hatten der Staat und die Banque et Caisse d'Epargne de l'Etat (Spuerkeess) jeweils ihren Anteil am Kapital der Luxemburger Börse erhöht.

Die Luxair, die vor kurzem das 60-jährige Jubiläum des Erstfluges feierte, wurde durch die Corona-Pandemie arg gebeutelt. 2020 schloss das Unternehmen mit einem Nettoverlust von 154,9 Millionen Euro ab. Die Zahlen für das vergangene Jahr wurden noch nicht veröffentlicht. 

„Noch nicht endgültig entschieden“ 

Auf Nachfrage erklärt die BIL: „Die Entwicklung der luxemburgischen Wirtschaft steht im Mittelpunkt unserer Tätigkeit. Wir unterstützen Luxair aktiv in einer Zeit, in der sich die Luftfahrtindustrie in einer besonders schwierigen Situation befindet.“ 

Die Bank bewerte regelmäßig ihre Investitionen und Beteiligungen, und der Luftverkehr gehöre nicht zu den strategischen Aktivitäten des Instituts. „Deshalb wird ein Verkauf in Erwägung gezogen, aber es ist noch keine Entscheidung gefallen.“ Ein Verkauf könne nur stattfinden, wenn ein zuverlässiger und solider Partner gefunden werde „in Abstimmung mit den anderen Aktionären“.

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Die chinesische Legend Holdings Corporation hat die erforderlichen aufsichtsrechtlichen Genehmigungen für die Übernahme von knapp 90 Prozent an der Banque Internationale à Luxembourg (BIL) erhalten.
Neue Vortragsreihe „Let’s talk about history!“
In Zusammenarbeit mit etika, der Studentenorganisation historic.UL und der ALEH haben Doktoranden des Historischen Instituts der Uni Luxemburg die Vortragsreihe „Let’s talk about history!“ ins Leben gerufen.
Der Finanzplatz Luxemburg schlägt sich wacker im internationalen Wettbewerb.
Die beiden Aktionäre RWE und E.ON verkaufen ihre Anteile an ein Konsortium unter Führung des luxemburgischen Staates und Ardian. Die Stadt Luxemburg gehört dazu und verdoppelt ihren Anteil. Die BCEE steigt neu mit ein.
Zusammen mit Stadt Luxemburg, SNCI und BCEE hält der luxemburgische Staat künftig die Anteilsmehrheit an der Holding des größten luxemburgischen Energieversorgers.
Finanzmission in den Golfstaaten
Seit Sonntag sind Pierre Gramegna, Erbgroßherzog Guillaume und seine Frau Stéphanie mit einer Wirtschaftsdelegation von 60 Unternehmensvertretern in den Golfstaaten.
Die Reise führt unter anderem nach Dubai.
Der reichste Mann Belgiens zieht sich nach 33 Jahren an der Spitze der Groupe Bruxelles Lambert (GBL) zurück, wie er diese Woche verkündete. Auch im Großherzogtum hatte Albert Frère einst seine Hände bei großen Firmen mit im Spiel.
Für sein Engagement erhielt Albert Frère 1998 den Ordre grand-ducal de la Couronne de chêne.(FOTO: AFP)