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Biermarkt: Brasserie Nationale setzt auf die Großregion
Die Verantwortlichen der Brasserie Nationale stehen auch 2015 vor einigen Herausforderungen. Zum 1. Januar wurden alkoholische Getränke in den Gaststätten aufgrund einer Mehrwertsteueranhebung teurer.

Biermarkt: Brasserie Nationale setzt auf die Großregion

Guy Jallay
Die Verantwortlichen der Brasserie Nationale stehen auch 2015 vor einigen Herausforderungen. Zum 1. Januar wurden alkoholische Getränke in den Gaststätten aufgrund einer Mehrwertsteueranhebung teurer.
Wirtschaft 25.02.2015

Biermarkt: Brasserie Nationale setzt auf die Großregion

Das Rauchverbot in Gaststätten machte den Brauereien im Land im vergangenen Jahr zu schaffen. Die Brasserie Nationale konnte ihren Umsatz dennoch stabil halten.

(TL/ks) - Die Brasserie Nationale (Bofferding, Battin und Munhowen) hat ihren Umsatz im vergangenen Jahr auf dem Niveau des Vorjahres halten können. Er lag bei 158 Millionen Euro. Der operative Gewinn betrug 4,62 Millionen Euro. Die Filiale Munhowen, die sich um den Vertrieb und administrative Aufgaben kümmert, verbuchte einen Umsatz von 68 Millionen Euro und einen operativen Gewinn von 5,3 Millionen Euro.

Die Brauerei erreichte dieses Ergebnis in einem schwierigen Kontext angesichts des Rauchverbots in Cafés und Restaurants, das seit Anfang 2014 gilt. Auch dieses Jahr dürfte nicht einfach werden, da zum 1. Januar die Mehrwertsteuer auf alkoholische Getränke von 3 auf 17 Prozent angehoben wurde.

Die Brauerei setzt weiterhin darauf, Marktanteile in der Großregion zu gewinnen. Im vergangenen Jahr verkauften 2.928 Betriebe aus dem Gaststättengewerbe Produkte der Brasserie nationale, darunter 650 aus der Großregion. Künftig will die Brauerei verstärkt an Getränkeverkaufspunkten und Supermärkten für ihr Bier werden, da immer mehr Kunden es bevorzugen, den Gerstensaft zuhause zu trinken.


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