Wählen Sie Ihre Nachrichten​

(dpa) - Europas größte Billigfluggesellschaft Ryanair streicht laut einer Bürgerinitiative im kommenden Winter am Hunsrück-Flughafen Hahn massiv Strecken. Die Zahl ihrer wöchentlichen Abflüge sinke im Jahresvergleich um etwas mehr als die Hälfte, teilte die Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn am Montag mit. Der defizitäre Flughafen erklärte: „Der Winterflugplan der Ryanair liegt uns noch nicht vor.“ Eine Sprecherin der Airline sagte: „Derzeit kommentiert Ryanair das nicht.“

Die Gesamtzahl der Fluggäste sinkt schon seit Längerem an dem defizitären Flughafen. Ryanair ist dort der Platzhirsch im Passagiergeschäft. Seit einiger Zeit starten die Iren zunehmend auch auf den umliegenden Flughäfen Luxemburg, Frankfurt/Main und Köln/Bonn.

Gestern

Kurzmeldungen Lokales 25.06.2022

(tom) - Das Atomkraftwerk Cattenom meldet: In der Nacht zum Samstag wurde die Produktionseinheit 2 kurzzeitig angehalten. Das sei nötig gewesen, weil ein  Lüftungssystem im Reaktorgebäude unzureichende Leistung gebracht habe. Die Unterbrechung sei präventiv gewesen, die Sicherheitssysteme des Reaktors funktionierten korrekt, so die Mitteilung. 

Kurzmeldungen Lokales 25.06.2022

(tom) - Am frühen Samstagmogen gegen 5 Uhr kam es in Petingen zu einer Schlägerei, bei der einer der Kontrahenten seinem Gegenüber mit einem Messer drohte. 

Die herbeigerufene Polizei konnte den Mann entwaffnen und immobilisieren. Ein weiterer Mann erregte die Aufmerksamkeit der Beamten, als auch er immobilisiert wurde, fiel ein Schlagring zu Boden, den der Mann anscheinend gegen die Polizisten einsetzen wollte. Es kam zu einem Handgemenge mit, so formuliert es die Polizei, „verbaler Aggression und Gegenwehr“. 

Erst beim Eintreffen einer weiteren Streife beruhigte sich die Situation. Der Widerstand der beiden Männer ging auch auf der Wache noch weiter. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Strafanzeige an. 

Mehr Lokalnachrichten.

Vorgestern

Kurzmeldungen Lokales 24.06.2022

(lm) - Wie das CGDIS mitteilt, kam es am Freitagnachmittag zu zwei Unfällen mit jeweils einer verletzten Person. 

Um 13.28 Uhr kollidierten auf der N31 in Richtung Düdelingen zwei Autos, wobei eine Person zu Schaden kam. Die Rettungsdienste aus Düdelingen und Bettemburg waren vor Ort.

Weiter sei es um 14.50 Uhr auf der N4 in Richtung Leudelingen zu einem Zusammenstoß zwischen einem Motorradfahrer und einem Minibus gekommen. Neben den Rettungskräften aus Mamer und der Hauptstadt eilte auch der SAMU-Notarzt zur Unfallstelle. 

 Mehr Verkehrsinfos auf unserer Serviceseite.

Kurzmeldungen Politik 24.06.2022

(lm) - Nach dem Nationalfeiertag meldet die Santé am Freitag 964 neue Corona-Infektionen. 2.293 Tests wurden durchgeführt. Die Positivitätsrate liegt damit bei 42,06 Prozent, der R-Wert wird mit 1,12 angegeben.

Weiter informiert das Gesundheitsministerium, dass das Großherzogtum einen weiteren Sterbefall im Zusammenhang mit dem Virus zu beklagen hat. Die Zahl der Todesopfer steigt demnach auf 1.088.

In den Krankenhäusern des Landes werden derzeit 18 Corona-Patienten versorgt, einer davon wird intensivmedizinisch betreut.  

Lesen Sie auch:

Zahl der Neuinfektionen steigt um 41 Prozent

(KNA) - Der Kohlendioxid-Ausstoß durch Heizen, Verkehr und Stromerzeugung mit fossilen Energieträgern ist in der Europäischen Union im vergangenen Jahr um 6,3 Prozent gestiegen. Das europäische Statistikamt Eurostat in Luxemburg erklärte die Entwicklung in einer Mitteilung am Freitag mit dem Ende der pandemiebedingten Reisebeschränkungen. CO2 aus Brenn- und Kraftstoffen macht rund 75 Prozent aller von Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen aus.

Die höchsten Anstiege verzeichneten Bulgarien mit 18 Prozent und Estland mit 13,1 Prozent, gefolgt von der Slowakei mit 11,4 Prozent und Italien mit 10,6 Prozent. Weniger CO2 produzierten von 27 Mitgliedstaaten einzig Portugal (minus 5,5 Prozent) und Finnland (minus 1,5 Prozent). In Luxemburg stieg der Kohlendioxid-Ausstoß durch Energieverbrauch um 3,5 Prozent. Deutschland (plus 6,1 Prozent), Frankreich (plus 4,9) und Belgien (plus 4,1) liegen ebenfalls unter dem EU-Durchschnitt (plus 6,3).

Die Hälfte des zusätzlichen CO2 geht laut Eurostat auf das Konto von Braun- und Steinkohle. Erdölprodukte waren für 29 Prozent des Zuwachses verantwortlich, Erdgas für 21 Prozent. 

Lesen Sie auch:

Wie Wasserstoff zum Energieträger der Zukunft werden soll