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Belgien lockt und straft
Wirtschaft 2 Min. 04.11.2016 Aus unserem online-Archiv
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Risiko für Finanzplatz

Belgien lockt und straft

Der belgische Finanzminister Johan Van Overtveldt (N-VA) braucht Geld. In seinem Visier sind auch Luxemburger Banken.
Risiko für Finanzplatz

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Der belgische Finanzminister Johan Van Overtveldt (N-VA) braucht Geld. In seinem Visier sind auch Luxemburger Banken.
Conseil européen
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Risiko für Finanzplatz

Belgien lockt und straft

Laurent SCHMIT
Laurent SCHMIT
Belgien gestaltet seine Steuerlandschaft neu und will auch Transaktionen in Luxemburg besteuern. Für reiche Belgier wird es damit weniger attraktiv ihre Vermögen über Luxemburg zu verwalten.
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Belgien will, dass seine Bürger auf ihre Börsengeschäfte auch im Ausland besteuert werden. Für Luxemburger Banken ist das ein Problem, denn sie werden ihre Kunden unterstützen müssen. Noch herrscht Unklarheit.
Die Luxemburger Banken müssen dem belgische Fiskus zur Hand gehen.
Nach dem Wegfallen der Mehrwertsteuer des Onlinehandels droht Luxemburg das nächste Loch im Staatshaushalt. Der Grund: Die EU-Kommission will die Besteuerung der Unternehmen vereinheitlichen.
2015 musste Finanzminister Pierre Gramegna auf 620 Millionen Euro an Einnahmen aus dem Onlinehandel verzichten. Ab 2020 droht ein neues, ähnlich großes Loch.
Wenige Monate nach LuxLeaks
Anscheinend ist die Nachricht nichts Neues, anscheinend rechnete man schon damit – so Quellen aus dem Finanz- und Staatsministerium. Dennoch ist die Entscheidung Belgiens ernüchternd: Das Land wird Luxemburg bald offiziell als Steuerparadies ansehen.
Auch der freiwillige Ruling-Austausch mit dem belgischen Nachbarn hat offensichtlich nicht gereicht, um Belgien von seiner Transparenzbereitschaft zu überzeugen.