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BCEE: Bis 2024 keine weiteren Schließungen geplant
Wirtschaft 20.02.2020

BCEE: Bis 2024 keine weiteren Schließungen geplant

BCEE: Bis 2024 keine weiteren Schließungen geplant

Foto: Guy Jallay
Wirtschaft 20.02.2020

BCEE: Bis 2024 keine weiteren Schließungen geplant

Nadia DI PILLO
Nadia DI PILLO
Finanzminister Pierre Gramegna reagiert auf die angekündigten Filialschließungen bei der Spuerkeess. Die Verantwortung für die Entscheidung trage aber nicht er, sondern das Management der BCEE.

Bei der Spuerkeess soll es in den nächsten vier Jahren nicht zu weiteren Schließungen kommen. Das zumindest behauptet Finanzminister Pierre Gramegna (DP) in einer parlamentarischen Antwort auf die Fragen der Abgeordneten Francine Closener und Georges Engel (beide LSAP).

Der Minister weist darauf hin, dass die Spuerkeess, auch nach der Schließung der elf Filialen, immer noch das dichteste Filialnetz aller Banken in Luxemburg hat. Zudem komme die "mobile Filiale" vor allem im ländlichen Raum zum Einsatz.


Bereits 2016 hatte die BCEE sieben Filialen im Land geschlossen.
Die Spuerkeess schließt elf Filialen
Das Filialnetz der BCEE schrumpft durch mehrere Schließungen und Fusionierungen von 65 Niederlassungen auf nur noch 54.

Pierre Gramegna erinnert daran, dass die BCEE ein "établissement public autonome" ist, für dessen Leitung allein der Aufsichtsrat sowie der Vorstand verantwortlich sind. Die BCEE sei zudem eine systemische Bank, welche unter der direkten Aufsicht der Europäischen Zentralbank stehe.   

In seiner Sitzung vom 12. Februar 2020 habe "der Verwaltungsrat einstimmig die neue Strategie der Bank betreffend ihr Filialnetz und dem daraus resultierenden Ansatz zu mehr Kundennähe angenommen". Die Mission der BCEE sei durch diese Strategie keinesfalls infrage gestellt, unterstreicht der Minister in seiner Antwort. Im Gegenteil verfolge die Sparkasse damit das Ziel, den Wünschen und veränderten Gewohnheiten Ihrer Kunden noch besser Rechnung zu tragen.


Spuerkees,BCEE,Gare,Foto:Gerry Huberty
Schöne, neue Bankenwelt
Die Schließung von elf Sparkassenfilialen sorgt für Wirbel. Doch die Umstrukturierung bietet auch Chancen, für die Kunden und für die Bank.

In einer parlamentarischen Antwort vom 19. Februar zerstreute Finanzminister Pierre Gramegna außerdem Gerüchte, nach denen das Personal der betroffenen Zweigstellen nicht über die bevorstehenden Schließungen informiert worden sei. Dies treffe nicht zu - zwei Personalvertreter sind gleichzeitig auch Mitglieder des Verwaltungsrats und seien, wie die anderen Mitglieder auch, schon vor der Sitzung am vergangenen Mittwoch mit einem vorbereitenden Dossier gebrieft worden. 

Direkt nach der Versammlung des Verwaltungsrates habe der Verwaltungsrat das Personal über die Entscheidung informiert. Laut den Informationen, die dem Ministerium vorliegen, sei außerdem bereits für jeden von den Schließungen betroffenen Mitarbeiter eine Lösung gefunden worden - alle Angestellten werden demnach in andere Abteilungen oder andere Filialen verlegt.


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