Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Bankenplatz im Aufwind
Wirtschaft 29.07.2016 Aus unserem online-Archiv
Beschäftigtenzahl

Bankenplatz im Aufwind

Der Finanzplatz Luxemburg baut scheinbar wieder aus.
Beschäftigtenzahl

Bankenplatz im Aufwind

Der Finanzplatz Luxemburg baut scheinbar wieder aus.
Foto: Pierre Matgé
Wirtschaft 29.07.2016 Aus unserem online-Archiv
Beschäftigtenzahl

Bankenplatz im Aufwind

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Glaubt man den Beschäftigtenzahlen aus dem Bankensektor, surft Luxemburg weiter auf der Erfolgswelle. Das Barometer zeigt im Jahresvergleich steil nach oben.

(TJ) - Am 30. Juni waren in den in Luxemburg tätigen Banken 26.228 Personen angestellt: Das waren 92 Beschäftigte mehr, als im Trimester davor. Betrachtet man die Zahl im Jahresvergleich, ist die Zunahme recht beträchtlich. Immerhin 571 Menschen mehr als im Jahr 2015, verdienten ihr Brot Ende Juni bei einem der Finanzinstitute.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema

32 Prozent der Grenzgänger, die in Luxemburg arbeiten, haben eine Immobilienkredit, teils in Luxemburg. Die Zinsen sind bei der Wahl ausschlaggebend. Eine Studie zeigt, dass unter den Pendlern manche deutlich vermögender sind.
Rund 45 Prozent der hiesigen Arbeitskräfte wohnen jenseits der Grenze.
Der Schock des Brexits sitzt noch allen tief in den Knochen: Dennoch räum Finanzminister Pierre Gramegna ein, dass das britische Votum auch Vorteile für Luxemburg haben wird.
Laut Pierre Gramegna lassen sich die Auswirkungen des Brexits erst in einigen Jahren bemessen.
Vor 20 Jahren machten deutsche Banken fast ein Drittel der Geldinstitute Luxemburgs aus. Seitdem ist ihre Zahl von über 70 auf 26 gesunken. ABBL-Geschäftsführer Serge de Cillia erläutert den fortgeschrittenen Konzentrations- und Schrumpfungsprozess.
Dass sich Luxemburg dank seiner fiskalischen und bankrechtlichen Standortvorteile und der aktiven Unterstützung deutscher Banken einst zum Fluchtpunkt für deutsches Geld entwickelte, will Serge de Cillia so nicht stehen lassen
Luxemburg will weg von seinem Image als Bankenplatz. Weg von den „Steueroase“-Stigmata. Weg vom Negativschlagzeilen-„Bashing“ in internationalen Medien. Ein neues Bild soll her: modern, weltoffen und multikulturell.