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Auf zu neuen Geschäften in Barcelona
Wirtschaft 3 Min. 19.11.2019

Auf zu neuen Geschäften in Barcelona

Die seit 2011 jährlich in Barcelona stattfindende Veranstaltung „Smart City Expo World Congress“ lohnt sich für die Fachleute – das zeigt sich daran, dass die Messe seit 2013 auch in anderen Städten organisiert wird (hier im mexikanischen Puebla).

Auf zu neuen Geschäften in Barcelona

Die seit 2011 jährlich in Barcelona stattfindende Veranstaltung „Smart City Expo World Congress“ lohnt sich für die Fachleute – das zeigt sich daran, dass die Messe seit 2013 auch in anderen Städten organisiert wird (hier im mexikanischen Puebla).
Foto: Notimex
Wirtschaft 3 Min. 19.11.2019

Auf zu neuen Geschäften in Barcelona

Mara BILO
Mara BILO
Der „Smart City Expo World Congress“ fängt in Barcelona an – Luxemburg ist mit einem nationalen Gemeinschaftsstand vertreten.

1 000 Aussteller aus mehr als 145 Ländern sowie Vertreter von 700 Städten – im spanischen Barcelona finden sich bis Donnerstag rund 25 000 Teilnehmer bei der Fachmesse „Smart City Expo World Congress“ zusammen. So auch Luxemburg: Die Handelskammer hat dort zum ersten Mal einen Gemeinschaftsstand organisiert, auf dem elf Unternehmen sich präsentieren. Sie hofft damit auf mehr Aufmerksamkeit für Luxemburg, wie es Sabrina Sagramola, die mit ihrem Team für die Organisation des Standes zuständig ist, formuliert (siehe Kasten unten).


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Ziel solcher Messen ist es allgemein, Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern zu knüpfen. Die Handelskammer organisiert nationale Gemeinschaftsstände bei anderen Veranstaltungen – wie etwa bei der Immobilienmesse Mipim in Nice oder der Industriemesse in Hannover. „Die Erfahrung zeigt, dass sich die Teilnahme an solchen Messen besonders für kleine und mittlere Unternehmen lohnt“, sagt Sagramola.

Bei der Veranstaltung in Barcelona geht es um „smart cities“ – darunter können „alle Konzepte verstanden werden, Städte mithilfe der Möglichkeiten neuer technischer Entwicklungen und der Informations- und Kommunikationstechniken im Hinblick auf Ökologie, soziales Zusammenleben, politische Partizipation zu modernisieren und lebenswerter zu gestalten“, wie es heißt. Laut Website der Veranstalter werden sich die Teilnehmer am „Smart City Expo World Congress“ drei Tage lang mit den Themen „digitale Transformation, städtische Umwelt, Mobilität, Governance und Finanzierung sowie Integration und das Sharing-Konzept in Städten“ befassen.

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Neben dem nationalen Gemeinschaftsstand organisiert die Handelskammer auch einen Messebesuch, wie Sabrina Sagramola betont. So werden sich rund 50 Luxemburger Firmenvertreter ein Bild von den Geschäftsmöglichkeiten in Barcelona machen können.

„Das ist viel im Vergleich zu anderen Messen“, so Sagramola. „Das könnte die Firmenvertreter dazu ermutigen, im nächsten Jahr einen Platz auf unserem Stand zu buchen.“

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Drei Fragen an: Sabrina Sagramola

Sabrina Sagramola ist Leiterin der Abteilung „European Affairs & Greater Region“ bei der Handelskammer und hat sich mit ihrem Team um die Organisation des Gemeinschaftsstands beim „Smart City Expo World Congress“ gekümmert.

1. Sabrina Sagramola, warum hat sich die Handelskammer für die Teilnahme am „Smart City Expo World Congress“ entschieden?

Wir haben die Messe im vergangenen Jahr besucht und haben festgestellt, dass es von Interesse sein könnte, unseren Mitgliedern die Möglichkeit anzubieten, an einem Gemeinschaftsstand teilzunehmen. Eine Firma allein bekommt nicht die Aufmerksamkeit, die sie auf einem einzigen nationalen Stand erhalten wird. Darüber hinaus wollen wir unseren Mitgliedern den administrativen Aufwand und die hohen Kosten ersparen, die mit einem individuellen Auftritt auf einer derartigen Messe verbunden sind. Die auf unserem Gemeinschaftsstand vertretenen größeren Firmen haben einen Pauschalpreis von 3 500 Euro bezahlt, kleinere Start-up-Unternehmen 1 500 Euro.

2. In Barcelona wird es drei Tage lang um sogenannte „Smart Cities“, also „intelligente Städte“, gehen. Warum gerade diese Messe?

Luxemburg-Stadt ist auf dem Weg, eine „Smart City“ zu werden. Wir sehen die Organisation eines Gemeinschaftsstands als unseren Beitrag zum Rifkin-Prozess; der Studie des Zukunftsforschers Jeremy Rifkin zufolge soll das künftige Wirtschaftsmodell ja nachhaltiger und vernetzter gestaltet werden. In Barcelona werden Fachleute die Möglichkeit haben zu besprechen, wie man das in die Realität umsetzen kann.

3. Warum organisiert die Handelskammer den Gemeinschaftsstand?

Es gehört zu unseren Missionen, besonders die kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Luxemburg in ihren Internationalisierungsstrategien zu unterstützen. Deshalb haben wir auch verschiedene Firmen bereits dabei geholfen, erste Kontakte mit ausländischen Unternehmen zu knüpfen, die sie während der Messe treffen werden.


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