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Auf dem Immobilienmarkt: Mehr als 5.000 Wohnungen fehlen pro Jahr
Laut dem Direktor von Jones Lang LaSalle in Luxemburg, Romain Muller, wird 2015 ein Rekordjahr.

Auf dem Immobilienmarkt: Mehr als 5.000 Wohnungen fehlen pro Jahr

Photo: Tania Bettega
Laut dem Direktor von Jones Lang LaSalle in Luxemburg, Romain Muller, wird 2015 ein Rekordjahr.
Wirtschaft 20.01.2015

Auf dem Immobilienmarkt: Mehr als 5.000 Wohnungen fehlen pro Jahr

Die Mietpreise für Wohnungen stiegen laut Immobilienspezialist Jones Lang LaSalle 2014 enorm an. Was die Büroflächen anbelangt, war es für den Sektor dank einiger Großprojekte ein besonderes Jahr.

(TL/ks) - Der Immobiliensektor kennt keine Krise. Die Anmietung einer Wohung kostete 2014 7,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Bei den Häusern stiegen die Mieten um 2,9 Prozent. Dies teilte der Immobilienspezialist Jones Lang LaSalle (JLL) am Dienstag mit.

Eine Entspannung ist nicht in Sicht. Die Nachfrage liegt zwischen 15.000 und 18.000 Wohnungen pro Jahr, wohingegen lediglich 5.000 bis 7.000 Apartments jährlich auf den Markt kommen.

Was die Büroflächen angeht, war 2014 ein besonderes Jahr für den Sektor. So zog die Unternehmensberatung PwC in den Crystal Palace im Ban de Gasperich, die BCEE kaufte das Arbed-Gebäude an der Avenue de la Liberté von ArcelorMittal. JLL vermietete oder verkaufte insgesamt 201.000 Quadratmeter an Büroflächen, das ist ein Plus von 38 Prozent gegenüber 2013.

In diesem Jahr wird die Europäische Kommission Mietverträge über insgesamt 40.000 Quadratmeter unterzeichnen, um ihre Mitarbeiter bis zur Fertigstellung des Gebäudes Jean Monnet im Jahr 2019 unterzubringen. Viele von ihnen haben ihren Arbeitsplatz bereits im Gewerbegebiet Cloche d'Or. Möglicherweise wird die gesamte Kommission zwischenzeitlich dorthin ziehen. Auch die Europäische Investitionsbank sucht im Zuge ihrer Erweiterung nach Räumlichkeiten in einer Größe von 30.000 Quadratmetern.

Die höchsten Mieten für Büroräume verzeichnete im vergangenen Jahr Luxemburg-Stadt mit 42 Euro pro Qudratmeter. Geschäfte zahlten in den beliebtesten Einkaufsstraßen der Hauptstadt 120 Euro pro Quadratmeter.

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