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EU-Wettbewerbshüter gehen erneut gegen Google vor
Wirtschaft 22.06.2021
Anzeigengeschäft

EU-Wettbewerbshüter gehen erneut gegen Google vor

Der Technikgigant steht schon seit Jahren im Fokus der EU-Kommission.
Anzeigengeschäft

EU-Wettbewerbshüter gehen erneut gegen Google vor

Der Technikgigant steht schon seit Jahren im Fokus der EU-Kommission.
Foto: AFP
Wirtschaft 22.06.2021
Anzeigengeschäft

EU-Wettbewerbshüter gehen erneut gegen Google vor

Die EU-Kommission prüft, ob Googles Anzeigengeschäft gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt.

(dpa) - Die EU-Kommission prüft, ob Googles Anzeigengeschäft gegen europäisches Wettbewerbsrecht verstößt. „Wir vermuten, dass Google es konkurrierenden Online-Werbediensten erschwert haben könnte, am Wettbewerb im Bereich der Werbetechnologie teilzunehmen“, teilte EU-Kommissionsvize Margrethe Vestager am Dienstag in Brüssel mit. 

Außerdem werde untersucht, ob die von Google angewandten Verfahren zur Nutzerverfolgung mit einem fairen Wettbewerb im Einklang stünden.


(FILES) In this file photo shows a Google office on November 1, 2018, in New York. - Employees at Google and other units of parent firm Alphabet announced the creation January 4, 2021 of a union, aiming for a bigger role in company decisions in a move which steps up the activism brewing in Silicon Valley giants. The Alphabet Workers Union, affiliated with the Communications Workers of America, aims to represent well-compensated tech workers as well as temporary workers and contractors, according to a statement. (Photo by Bryan R. Smith / AFP)
Google-Beschäftigte gründen Gewerkschaft
Mitarbeiter des US-Internetriesen Google und dessen Mutterkonzerns Alphabet haben sich erstmals in einer Gewerkschaft zusammengeschlossen.

Der Technikgigant steht schon seit Jahren im Fokus der EU-Kommission. Vestager verhängte in drei Verfahren Bußgelder von insgesamt 8,25 Milliarden Dollar. Dabei ging es unter anderem um das Smartphone-Betriebssystem Android und die Shopping-Suche.

Bei der nun bekannt gewordenen Untersuchung will sich die Brüsseler Behörde auf den Bereich der Werbeanzeigen konzentrieren. Dabei bietet Google sowohl für Werbetreibende als auch für Verleger Dienste an. Mehrere Fragen sollen im Fokus stehen - unter anderem, ob die Google-Dienste „Display & Video 360“ beziehungsweise Google Ads genutzt werden müssen, um Werbung auf YouTube zu kaufen. Geprüft werden soll auch, inwieweit Google den Zugriff auf Nutzerdaten für konkurrierende Dritte beschränkt. 

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