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Anwendung „Acompli“: Microsoft schnappt sich E-Mail-App
Wirtschaft 02.12.2014 Aus unserem online-Archiv

Anwendung „Acompli“: Microsoft schnappt sich E-Mail-App

Microsoft soll für den Kauf 200 Millionen Dollar bezahlt haben.

Anwendung „Acompli“: Microsoft schnappt sich E-Mail-App

Microsoft soll für den Kauf 200 Millionen Dollar bezahlt haben.
AFP
Wirtschaft 02.12.2014 Aus unserem online-Archiv

Anwendung „Acompli“: Microsoft schnappt sich E-Mail-App

Microsoft - auch bekannt für sein Mail-Programm Outlook - kauft eine erst 18 Monate alte E-Mail-App, weil das Unternehmen neue Ideen für Smartphones braucht.

(dpa) - Microsoft hat eine E-Mail-App für Apples iPhones und Smartphones mit dem Google-System Android gekauft. Der Windows-Konzern habe für die Entwicklerfirma hinter der Anwendung „Acompli“ über 200 Millionen Dollar bezahlt, berichtete das Technologieblog „Recode“. Microsoft selbst nannte am Montag keinen Preis. Die App werde es weiterhin geben, versicherten ihre Entwickler.

Der Kauf einer eineinhalb Jahre alten App durch den Hersteller der vielbenutzten E-Mail-Software Outlook hat Signalwirkung: Microsoft gesteht damit Nachholbedarf bei Anwendungen für mobile Geräte ein. Acompli erlaubt es Nutzern unter anderem, die Mails besser zu sortieren, mit Kalendern und Karten zu verknüpfen sowie schnell Dateien anzuhängen.

Microsoft hatte sich lange dagegen gesträubt, seine Office-Programme auf Mobil-Plattformen der Konkurrenz verfügbar zu machen. Später wurden bei Microsoft-Apps für iOS oder Android offenbar bewusst Funktionen zurückgehalten. Der neue Konzernchef Satya Nadella hat aber als Strategie ausgerufen, Microsoft müsse mit allen seinen Angeboten auf allen Plattformen vertreten sein, um relevant zu bleiben. Gerade bei E-Mail-Apps hatte es in den vergangenen Jahren aber schon einen Innovationsschub gegeben. Dabei passten Apps wie „Mailbox“ die Bedienung an die Smartphone-Displays an. „Mailbox“ wurde kurz nach dem Start vom Online-Speicherdienst Dropbox gekauft. Google experimentiert mit neuen Ansätzen mit seiner App „Inbox“.


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