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Angestellte in Luxemburg arbeiten 1.700 Stunden pro Jahr
Wirtschaft 19.03.2019

Angestellte in Luxemburg arbeiten 1.700 Stunden pro Jahr

Angestellte in Luxemburg arbeiten 1.700 Stunden pro Jahr

Foto: pixabay.com
Wirtschaft 19.03.2019

Angestellte in Luxemburg arbeiten 1.700 Stunden pro Jahr

Die Angestellten von Luxemburger Betrieben arbeiten im Schnitt mehr als Berufstätige in den drei Nachbarstaaten. Das Arbeitsvolumen liege fast wieder auf dem Niveau vor der Krise, schreibt der Statec.

(jt) - Luxemburg ist in der Großregion das Land mit der längsten Jahresarbeitszeit. Wie aus einer Statec-Analyse hervorgeht, arbeitet ein Vollzeitangestellter in Luxemburg im Schnitt 1.701 Stunden pro Jahr – Überstunden inklusive.

In den Nachbarstaaten reichte die tatsächlich geleistete Jahresarbeitszeit 2016 von 1.495 Stunden in Belgien bis 1.677 in Deutschland. In Frankreich betrug sie im Schnitt 1.544 Stunden. Der Durchschnitt in der Eurozone liegt bei 1.649 Stunden. Die höchsten Jahresarbeitszeiten weisen Rumänien und Großbritannien auf.

"Im Vergleich zu Frankreich und Belgien ist die tatsächliche Arbeitszeit in Luxemburg in allen Wirtschaftszweigen höher", schreibt der Statec. Dasselbe gilt für Deutschland, mit Ausnahme einiger Branchen wie dem Hotel- und Gaststättengewerbe und dem Gesundheitssektor. Generell sei die durchschnittliche Zahl der tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden "relativ stabil": Nach der Finanzkrise sei das Arbeitsvolumen in Luxemburg leicht gesunken und liege nun fast wieder auf dem Niveau von 2008.


Nächste Indextranche womöglich noch 2019
Wie der Statec in einem Communiqué mitteilt, könnten Luxemburgs Arbeitnehmer ab dem vierten Quartal mit mehr Gehalt rechnen.

Im Vergleich mit anderen EU-Staaten ist Teilzeitarbeit in Luxemburg wenig verbreitet. Der Teilzeit-Anteil an den Erwerbstätigen in Luxemburg lag 2016 bei 18,3 Prozent (EU: 26 Prozent). Im Jahr 2016 leistete ein Vollzeitarbeitnehmer in Luxemburg übrigens durchschnittlich 32 Überstunden. 2008 waren es laut Statec noch 46 Stunden. Überstunden müssen insbesondere die Angestellten des Transportsektors in Kauf nehmen (62 Stunden). Dahinter folgt der Sektor "Verwaltungs- und Unterstützungsdienste" – dort müssen Beschäftigte ebenfalls im Durchschnitt (53 Stunden) mehr als eine Überstunde pro Woche leisten. 


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