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Aleba verliert Repräsentativität
Wirtschaft 05.03.2021 Aus unserem online-Archiv

Aleba verliert Repräsentativität

Zwischen der Bankengewerkschaft Aleba und den Gewerkschaften OGBL und LCGB herrscht seit längerem Streit.

Aleba verliert Repräsentativität

Zwischen der Bankengewerkschaft Aleba und den Gewerkschaften OGBL und LCGB herrscht seit längerem Streit.
Foto: Marc Wilwert
Wirtschaft 05.03.2021 Aus unserem online-Archiv

Aleba verliert Repräsentativität

Arbeitsminister Dan Kersch hat der Bankengewerkschaft ihre sektorale Repräsentativität entzogen. OGBL und des LCGB hatten den Antrag gestellt.

(mab) - Der Bankengewerkschaft Aleba wurde durch Arbeitsminister Dan Kersch ihre sektorale Repräsentativität entzogen. Dies geschah auf Antrag des OGBL und des LCGB. Das meldeten am Freitag zunächst die Kollegen von wort.lu/fr.

Die Entscheidung des Arbeitsministers käme „überraschend“, schreibt die Gewerkschaft in einer Stellungnahme. Sie habe aber keine Auswirkungen auf die Verteidigung der Mitglieder und die Fähigkeit, weiterhin Sozialpläne oder Tarifverträge zu verhandeln, heißt es.

Streit zwischen den Gewerkschaften

Zwischen der Bankengewerkschaft Aleba und den Gewerkschaften OGBL und LCGB herrscht seit längerem Streit. Worum geht es? Bei der Verhandlung eines Kollektivvertrags muss eine Verhandlungskommission eingesetzt werden, an der die national repräsentativen Gewerkschaften automatisch teilnehmen, so wie auch die sektoral repräsentative Gewerkschaft. So lange die Aleba die sektorale Repräsentativität hatte, war sie automatisch in dieser Kommission vertreten. Verliert sie ihren Status - so wie jetzt geschehen - können die anderen Gewerkschaften entscheiden sie einzuladen, müssen das aber nicht.

Dan Kersch: „Keine politische Entscheidung“

Die Aleba kritisiert die Gewerkschaften und schreibt von „politischen Manövern des OGBL und des LCGB“, die das Ziel hätten „diesen wichtigen Tätigkeitsbereich zu monopolisieren“.

Die Entscheidung, die sektorale Repräsentativität von Aleba aufzuheben, sei „eine Anwendung des Gesetzes und sicherlich keine politische Entscheidung“, sagte der Arbeitsminister am Freitag den Kollegen von wort.lu.

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