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ABBL erklärt offiziell ihr Engagement für ein nachhaltiges Finanzwesen
Wirtschaft 2 Min. 10.07.2019

ABBL erklärt offiziell ihr Engagement für ein nachhaltiges Finanzwesen

Freuen sich über ihre Kooperation: der Präsident der ABBL, Guy Hoffmann (r.), und Simone Dettling von der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.

ABBL erklärt offiziell ihr Engagement für ein nachhaltiges Finanzwesen

Freuen sich über ihre Kooperation: der Präsident der ABBL, Guy Hoffmann (r.), und Simone Dettling von der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen.
Foto: Anouk Antony
Wirtschaft 2 Min. 10.07.2019

ABBL erklärt offiziell ihr Engagement für ein nachhaltiges Finanzwesen

Mara BILO
Mara BILO
Der Präsident der ABBL, Guy Hoffmann, hat die „Prinzipien für verantwortliches Bankwesen“ der Vereinten Nationen unterschrieben.

Nachhaltig, verantwortlich, umweltschonend – die Bankenvereinigung ABBL setzt weiterhin auf „Grün“. Das ist spätestens am Mittwoch klar geworden: Der Präsident der ABBL, Guy Hoffmann, hat in Anwesenheit von Finanzminister Pierre Gramegna und Energie-Minister Claude Turmes die „Prinzipien für verantwortliches Bankwesen“ unterschrieben und damit das Engagement der Bankenvereinigung, einen positiven Beitrag zu der Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft zu leisen, festgeschrieben.

Bereits seit Januar war klar, dass die ABBL die „Prinzipien für verantwortliches Bankwesen“ als „eine der ersten Bankenvereinigung“ unterstützt. Dabei handelt es sich um eine internationale Initiative, die sich die Förderung eines nachhaltigen Finanzwesens auf die Fahne geschrieben hat. Die Initiative geht auf das Umweltprogramm der Vereinten Nationen – Finanzinitiative, kurz: UNEP FI, zurück; die Vereinten Nationen hatten sich nach dem Weltgipfel in Rio de Janeiro 1992 mit dem globalen Finanzsektor auf eine Kooperation im Bereich nachhaltigen Finanzwesens geeinigt.


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„Mit der Einhaltung der UNEP FI-Prinzipien für verantwortliches Bankwesen verpflichtet sich die ABBL, ihre Strategie an den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung auszurichten“, erklärt Hoffmann die Entscheidung. Eigentlich können die Prinzipien nur von Banken unterschrieben werden – Bankenvereinigung ABBL signalisiert mit ihrer Unterschrift, die Initiative innerhalb des luxemburgischen Bankensektors zu fördern und ihre Mitglieder zu ermutigen, die Prinzipien einzuhalten. „Bankenverbände können durch Förder- und Kommunikationsmaßnahmen unterstützen. In diesem Sinne engagieren wir uns“, sagt Guy Hoffmann.

Bis heute haben bereits mehrere in Luxemburg tätige Geldhäuser die Prinzipien der Vereinten Nationen unterschrieben – darunter BNP Paribas, ING und Société Générale. Konkret müssen die Banken, die sich offiziell verpflichten, besondere Anforderungen zu erfüllen. So sieht das Umweltprogramm der Vereinten Nationen – Finanzinitiative unter anderem vor, dass Banken die „Umwelt- und Sozialrisiken in ihre Gesamtrisikobewertung“ integrieren.

Die ABBL will nun künftig weitere Mitglieder davon überzeugen, den „Prinzipien für verantwortliches Bankwesen“ beizutreten. „Durch eine neue, in Zusammenarbeit mit den Banken gegründete Arbeitsgruppe stellen wir unseren Mitgliedern die für ein verantwortlicheres Bankwesen notwendigen Instrumentarien zur Verfügung“, erklärt Hoffmann. Diese neue Arbeitsgruppe wird aber künftig auch ein Auge darauf haben, dass die Prinzipien tatsächlich eingehalten und umgesetzt werden – darauf weist der Präsident der ABBL ausdrücklich hin.


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