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Ab Samstag: Roaming-Kosten fallen weiter
Wirtschaft 28.04.2016 Aus unserem online-Archiv

Ab Samstag: Roaming-Kosten fallen weiter

2007 machte die EU-Kommission erstmals einen Vorstoß, um die Kosten für Telefonate im Ausland zu drücken. Nach und nach sanken die Gebühren.

Ab Samstag: Roaming-Kosten fallen weiter

2007 machte die EU-Kommission erstmals einen Vorstoß, um die Kosten für Telefonate im Ausland zu drücken. Nach und nach sanken die Gebühren.
Foto: dpa-tmn
Wirtschaft 28.04.2016 Aus unserem online-Archiv

Ab Samstag: Roaming-Kosten fallen weiter

Teddy JAANS
Teddy JAANS
Wer im Ausland telefoniert, zahlt ab Samstag weniger. Im nächsten Jahr werden dann Zusatzgebühren für Handytarife in der EU ganz abgeschafft. Doch es gibt weiter einige Schlupflöcher.

(dpa) - Die Roaming-Gebühren in der EU sinken vom Samstag (30. April) an ein weiteres Mal. Wer im Ausland mit seinem Handy telefoniert oder ins Internet geht, muss kaum mehr als in seinem Heimtarif zahlen.

Nach einer EU-Vorschrift dürfen Mobilfunk-Anbieter ihren Kunden bei Reisen innerhalb der Europäischen Union dann nur noch wenige Cent Aufschläge pro Anruf, SMS oder Download berechnen - zusätzlich zu den nationalen Tarifen. Dies ist der letzte Schritt, bevor die Auslandsgebühren von Sommer 2017 an komplett der Geschichte angehören sollen.

Telekommunikations-Anbieter dürfen vom Samstag an nur noch maximal 6 Cent pro Minute für Anrufe, 2 Cent pro SMS oder 6 Cent pro Megabyte bei Datentarifen im EU-Ausland verlangen (alle Preise inklusive Mehrwertsteuer). Nimmt man einen Anruf an, kostet das höchstens 1,2 Cent zusätzlich pro Minute.

Maximal darf die Summe aus Inlandspreis und Aufschlägen nicht mehr betragen als die bisherigen Höchstpreise von 23 Cent pro Minute für abgehende Anrufe, 7 Cent pro SMS und 24 Cent je Megabyte Datenvolumen.


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