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130 Angestellte betroffen: Sozialplan bei UniCredit unterschrieben
Wirtschaft 05.04.2017

130 Angestellte betroffen: Sozialplan bei UniCredit unterschrieben

Für 130 Angestellte mussten Bankdirektor und Gewerkschaften einen Sozialplan aushandeln.

130 Angestellte betroffen: Sozialplan bei UniCredit unterschrieben

Für 130 Angestellte mussten Bankdirektor und Gewerkschaften einen Sozialplan aushandeln.
Foto: Reuters
Wirtschaft 05.04.2017

130 Angestellte betroffen: Sozialplan bei UniCredit unterschrieben

Nach langen Verhandlungen ist es nun endgültig: Die Bank UniCredit hat einen Sozialplan für 130 Angestellte ausgehandelt und unterschrieben.

Die Direktion von UniCredit und die Gewerkschaften ALEBA und LCGB-SESF haben am Dienstag einen Sozialplan für 130 Bankangestellte unterschrieben.

"Wir sind zufrieden mit dem Plan, den wir für die 130 Betroffenen ausarbeiten konnten, auch wenn die Verhandlungen nicht einfach waren", so Safouane Jaouid, Verhandlungsleiter bei ALEBA.

Die Gewerkschaft OGBL-SBA hatte zwar starke Vorbehalte, entschied sich dann aber dazu, den Sozialplan mit zu unterschreiben.

Die UniCredit Luxembourg SA hatte Anfang März angekündigt, ihre Türen bis Ende 2018 in Luxemburg zu schließen.

Die ALEBA zeigt sich zwar zufrieden mit dem ausgehandelten Sozialplan, appelliert aber in ihrem Presseschreiben an die Akteure des Finanzplatzes: "Wie die vergangenen Monate bewiesen haben, hat das Profitstreben der Institute fatale soziale Konsequenzen", so Gilles Steichen, Vizepräsident der ALEBA.

Die Bankengewerkschaft musste in letzter Zeit bei gleich mehreren Instituten, wie der Garanti Bank, Edmond de Rotschild, BSI, JP Morgan oder auch noch UBS einschreiten, um gegen mögliche Kündigungen vorzugehen.

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