Wählen Sie Ihre Nachrichten​

1.181 Insolvenzen und 1.016 Geschäftsauflösungen
Wirtschaft 28.01.2022
Im Jahr 2021

1.181 Insolvenzen und 1.016 Geschäftsauflösungen

Die Zahl der Insolvenzen ist relativ stabil geblieben. Allerdings gingen mehr Arbeitsplätze verloren.
Im Jahr 2021

1.181 Insolvenzen und 1.016 Geschäftsauflösungen

Die Zahl der Insolvenzen ist relativ stabil geblieben. Allerdings gingen mehr Arbeitsplätze verloren.
Foto: Anouk Antony
Wirtschaft 28.01.2022
Im Jahr 2021

1.181 Insolvenzen und 1.016 Geschäftsauflösungen

Allein Ende des Jahres wurden zusammengenommen 220 Unternehmen für insolvent erklärt und 169 aufgelöst. Das zeigen Zahlen des Statec.

(mab) - Laut der jüngsten Zählung des Justizministeriums, die der Statec am Freitag veröffentlicht hat, wurden während der Monate November und Dezember 2021 zusammengenommen 220 Unternehmen für insolvent erklärt und 169 liquidiert.  

Stabiler Wert

Insgesamt wurden im Jahr 2021 damit 1.181 Insolvenzen erklärt, eine Zahl, die im Vergleich zum Vorjahr relativ stabil geblieben ist (1.179). Die Zahl bleibt auch dann noch stabil, wenn man den Durchschnitt mit den beiden Jahren vor der Gesundheitskrise vergleicht (Durchschnitt 2018-2019: 1.197; Durchschnitt 2020-2020: 1.180). Das „Luxemburger Wort“ hatte bereits ausführlich über die Hintergründe berichtet.


Im Horesca-Sektor gibt es weniger Insolvenzen als in den Vorjahren.
Weniger Pleiten in der Horeca-Branche
Hingegen steigen die Insolvenzen im Bausektor trotz der guten Baukonjunktur um 21,74 Prozent.

Betrachtet man die einzelnen Branchen ist ein deutlicher Rückgang der Insolvenzen (fast 38 Prozent) im Beherbergungs- und Gaststättengewerbe zu beobachten. (Durchschnitt 2018-2019: 122 gegenüber Jahresdurchschnitt 2020-2021: 76). 

Mehr Arbeitsplätze betroffen

Der durch Insolvenzen verursachte Arbeitsplatzverlust war im Jahr 2021 (2.527 Arbeitsplätze) deutlich höher als im Jahr 2020 (+52 Prozent), und sogar im Vergleich zu den Vorjahren (+16 Prozent beziehungsweise +21 Prozent im Vergleich zu 2019 und 2018). 

Die Branchen, die am stärksten vom Arbeitsplatzabbau betroffen sind, sind Dienstleistungen, das Baugewerbe und der Handel. Von den Insolvenzen waren im November und Dezember vor allem Holdinggesellschaften, Investmentfonds und der Handel betroffen.

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema