Grenzregion
27.10.2009 09:52 Uhr, aktualisiert 27.10.2009 09:54 Uhr

Papst bekommt Weihnachtsbaum aus der Wallonie



Foto: Teddy Jaans
30 Meter hoch ist der Weihnachtsbaum aus der Wallonie, der ab Dezember den Petersplatz in Rom zieren soll.

(hay) - Der Papst bekommt in diesem Jahr einen ganz besonderen Weihnachtsbaum. Etwa 30 Meter hoch und mehrere Tonnen schwer ist die Fichte, die zurzeit noch in den Ardennenwäldern in der Wallonie, genauer gesagt in einem Staatswald nahe der Rennstrecke Spa-Francorchamps, steht.

Gefällt werden soll die Fichte Ende November. Mit einem Kran wird dann das schwere Präsent auf einen Laster gehoben, um es im Anschluss per Sondertransport nach Rom zu schaffen. Dort soll der Baum dann über die Weihnachtszeit den Petersplatz zieren.
Zur Sicherheit, also falls die Mega-Fichte während der Fahrt beschädigt werden sollte, werden auch noch lose Äste und ein 26 Meter hoher Reserve-Baum mitgeliefert.

Darüber hinaus stellt die Vereinigung der Baumschulen in den Ardennen weitere 50 zwei bis sieben Meter hohe Fichten und Nordmann-Tannen zur Verfügung, die auf Plätzen und in Straßen des Vatikanstaats aufgerichtet werden.

25 Jahre alte Tradition

Offiziell dem Papst überreicht werden die Weihnachtsbäume Mitte Dezember im Rahmen einer Feier, bei der etwa auch der Wirtschaftsminisister der Wallonischen Region, Jean-Claude Marcourt, auf den Papst treffen soll.

Seit 25 Jahren schon wird dem Papst jedes Jahr eine Tanne geschenkt. Wie die Internetzeitung grenzecho.net berichtet, übergab ihm im vergangenen Jahr Österreich einen Weihnachtsbaum und 2007 war es Südtirol.

Die Wallonische Region und das Belgische Königreich erhoffen sich mit der ungewöhnlichen wie auch medienwirksamen Aktion einen großen Werbeeffekt.

Die Aktion wurde initiiert von der wallonischen Exportagentur AWEX.

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