(grl) - Die Generalversammlung des Nationalen Olympischen Komitees am Samstag bot den Rahmen zu Interventionen zu Themen, die dem einheimischen Sport unter den Nägeln brennen. Einerseits kennt das COSL finanzielle Sorgen und will ein globales Sportkonzept ausarbeiten, damit der Sport besser in der Gesellschaft verankert werden kann.
Andererseits will weder das COSL noch Minister Romain Schneider weiterhin dulden, dass wichtige Projekte wie das Velodrom im Cessingen und das nationale Fußballstadion in Liwingen in endlosen Verzögerungen ausufern, anstatt dass Nägel mit Köpfen gemacht werden. Für den Sportminister ist klar, dass beim Velodrom die hauptstädtische Gemeindeverwaltung gefordert ist und Farbe bekennen muss, was möglicherweise am 17. Mai erfolgt. „Verzögerungen über dieses Datum hinaus werde ich nicht tolerieren“, so der Minister, der zudem ein schnelles Vorgehen bei der Planung des Fußballstadions wünscht, „denn beide Infrastrukturen werden benötigt“.