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Generalversammlung des Nationalen Olympischen Komitees
15.03.2010 08:29 Uhr, aktualisiert 15.03.2010 09:48 Uhr

Klartext in Sachen Velodrom

COSL und Sportminister im Einklang



Foto: Dekker Lammar et Associés
Das neue Velodrom in der Vorskizze.

(grl) - Die Generalversammlung des Nationalen Olympischen Komitees am Samstag bot den Rahmen zu Interventionen zu Themen, die dem einheimischen Sport unter den Nägeln brennen. Einerseits kennt das COSL finanzielle Sorgen und will ein globales Sportkonzept ausarbeiten, damit der Sport besser in der Gesellschaft verankert werden kann.

Andererseits will weder das COSL noch Minister Romain Schneider weiterhin dulden, dass wichtige Projekte wie das Velodrom im Cessingen und das nationale Fußballstadion in Liwingen in endlosen Verzögerungen ausufern, anstatt dass Nägel mit Köpfen gemacht werden. Für den Sportminister ist klar, dass beim Velodrom die hauptstädtische Gemeindeverwaltung gefordert ist und Farbe bekennen muss, was möglicherweise am 17. Mai erfolgt. „Verzögerungen über dieses Datum hinaus werde ich nicht tolerieren“, so der Minister, der zudem ein schnelles Vorgehen bei der Planung des Fußballstadions wünscht, „denn beide Infrastrukturen werden benötigt“.

Ihre Meinung zum Thema

( 2 )
  • Becher-Lein Jean meint:
    15.03.2010, 18:21 Uhr
    Als einer, der seit rund 15 Jahren unreglmässig aber immer wieder an den GV des COSL teilnimmt, kann ich nur bedauern, dass dieses Gremium unter dem aktuellen Präsidenten seit Jahren immer mehr auf dem Harmonietrip driftet.
    Anstatt Anwalt der "zusammengeschlossenen" Verbände (und nicht wie Herr Theisen immer behauptet der "angeschlossenen" Verbände, denn der COSL ist die Basis, nicht das Anhängsel einiger weniger "wichtiger" Olympiatouristen) zu sein, "verkommt" der COSL zu einem Diskussionsblablaforum, das als höchste Leistung die Anmeldung der Olympiateilnehmer vornimmt, im Vorfeld der GV finanzielle Horrormitteilungen verbreitet und am Tag der GV voll auf Schmusekurs ist.
    Ein Verband, der dem COSL angeschlossen ist und regelmässig solche finanziellen Bruchlandungen hinlegt, würde a) die Ausgabenseite durchforsten und absolute Luxus- und Wichtigtuereisen anulieren und b) eigene Anstrengungen unternehmen. ...... Nur nicht der COSL, der mit Staatsbeamten und entsprechender Mentalität durchsetzt auf öffentliche Hilfe hoft, die ja sowieso sicher kommen wird. Schade um eine Organisation, die einst Ideen- und Impulsgeber war
  • Marc Nathe meint:
    15.03.2010, 12:56 Uhr
    D'Bierger am Land wieren vielaicht mol drunn interesséirt ze wessen wéivill aktuell oder op mannst potentiell Indoorvelofuerer mir am Land hunn. Vu das desst eng exotesch Form vum Velosport ass (matt normalerweiss och speziellen Veloen) wonnert mech d'Ausso vun eisem Minister deen mengt dass desen Velodrom immens néideg gebraucht gett wéi am Artikel erwähnt.