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Auftakt der Formel-1-Saison
13.03.2010 23:46 Uhr

Famose Pole für Vettel - Schumi setzt auf Instinkt

Renault-Fahrer auf den Plätzen 9 und 17.


Siebter
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Schumacher geht nach der dritten Session und Platz sieben im Qualifying durch die Box.


Dritter
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Fernando Alonso dreht eine Runde auf dem Bahrain International Circuit.


Rot
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Fernando Alonso fährt im Ferrari in der Qualifikation von Bahrain.


Siebter
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Michael Schumacher erreicht in der Qualifikation von Bahrain nur den siebten Platz.


Rosberg
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Nico Rosberg fährt in seinem Mercedes im Qualifikationsrennen von Sachir.


Polesetter
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Sebastian Vettel fuhr die schnellste Zeit in der dritten Session.


Top-Trio
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Massa, Vettel und Alonso (l-r) posieren nach dem Qualifying.

Sachir (dpa) - Startplatz sieben wie bei seinem allerersten Formel-1-Rennen: Michael Schumacher hat beim famosen Auftritt von Landsmann Sebastian Vettel die Vergangenheit schon wieder eingeholt.

Wie 1991 in Spa

"Zufälligerweise ist es die selbe Startposition wie zu Beginn meiner Karriere in Spa 1991", betonte der siebenmalige Champion in Sachir. "Eine besondere Nummer, die zu mir passt", so Schumacher nach der Qualifikation zum Großen Preis von Bahrain.

Während sich Vizechampion Vettel im Red Bull mit einer grandiosen Pole die beste Ausgangsposition für den mit riesiger Spannung erwarteten ersten WM-Lauf in Schumachers Comeback-Saison sicherte, hält der 41-Jährige einen Platz auf dem Podest für sein Mercedes-Team nicht für völlig unmöglich: "Es ist nicht unrealistisch, aber schwer."

Grosse Leistungsdichte im Feld

Der 19 Jahre jüngere Vettel unterstrich schon beim ersten echten Kräftemessen auf dem Asphalt seine Titelambitionen. "Es ist fantastisch, dass wir auf Pole stehen", stellte der 22-Jährige fest. Angesichts der Probleme am Vortag sei es "eine große Überraschung", so der gut gelaunte Heppenheimer.

Nachdem er am Abend zuvor "noch so einen Hals" gehabt hatte, ließ er es sich vor laufender Kamera dann auch nicht nehmen, seine Großeltern zu grüßen: "Die fallen fast jedes Mal um vor dem Fernseher." Spannend macht es der Deutsche auch diesmal wieder: Mit seiner letzten Runde unterbot er alle, Schumacher sogar um fast anderthalb Sekunden. Der Kerpener landete allerdings auch noch einen Platz vor dem aktuellen Weltmeister Jenson Button im McLaren-Mercedes, "was über die Leistungsdichte im Feld alles sagt", befand Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Sein zweiter Silberpfeilfahrer, Nico Rosberg, der am Vortag noch die Tagesbestzeit erzielt hatte, kam auf den fünften Rang hinter Ex-Champion Lewis Hamilton im zweiten McLaren. "Ich hatte auf die Pole gehofft. Aber mehr als Platz vier wäre nicht drin gewesen", sagte der Wiesbadener. "Es ist etwas wahrscheinlicher für ihn als für mich", sagte Schumacher über die Chancen auf einen Platz unter den besten drei im Rennen auf dem 6,299 Kilometer langen Kurs in der heißen Wüste von Sachir.

Ihren starken Eindruck von den Testfahrten im vergangenen Monat bestätigten Felipe Massa und Fernando Alonso. Massa, der seit seinem Quali-Unfall in Ungarn Ende Juli kein Rennen mehr bestritten hat, wurde Zweiter. "Ich hatte erwartet, dass wir mit Mercedes und Red Bull kämpfen, aber Sebastian hat einen Schritt voraus gemacht", meinte der Brasilianer. Sein Ferrari-Teamkollege, der zweimalige Champion Alonso aus Spanien, kam auf Rang drei. "Wir sind extrem zufrieden mit dem Ergebnis bis jetzt", meinte er.

Einen mittelmässigen Start in die neue Saison erwischte der Formel-1-Rennstall von Renault, der Ende des vergangenen Jahres von der Luxemburger Firma Genii übernommen wurde. In Bahrain startet Robert Kubica vom neunten Platz aus. Sein Team-Kollege, der Russe Vitaly Petrov, kam auf Platz 17.

Schumachers 251. Grand Prix

Die erste Runde schaffte Schumacher locker - endlich war es vor nicht voll besetzten Rängen am Bahrain International Circuit soweit. Erster Zeitabschnitt: kein Problem für den 91-maligen Grand-Prix- Gewinner. Platz 9, damit sicher weiter. Etwas knapper wurde es in Phase zwei: Noch 17 Autos im Rennen um die besten Plätze, sieben mussten raus. Schumacher, der in der Garage im Auto sitzend auch noch mal die Daten checkte, schaffte es, wurde wieder Neunter.

Ganz besonders freudig blickt Schumacher nun aber schon den ersten Sekunden nach dem Erlöschen der Ampeln zu seinem 251. Grand Prix entgegen. "Die erste Kurve wird interessant", meinte er mit Blick auf die vollgetankten 750-PS-Geschosse. Einen Plan hat er sich aber nicht zurechtgelegt: "Ich bin ein Instinktfahrer. Ich sehe, was passiert."

Ihre Meinung zum Thema

( 1 )
  • benny boudia meint:
    14.03.2010, 02:21 Uhr
    wat heescht hei "mittelmässiger Start"? dat as sensationel gutt, wann ee
    bedenkt dass Red Bull och mat Renault Motor hir Ronnen dréinen. Mä de Vettel drénkt eebe Red Bull an déi bei Renault just Perrier, an dofir klengen Tipp, bëssi méi Red Bull drénken, an da gewannen se alleguerten, an nach méi Suen, nach méi Steieren, tipp topp. Kris? Eng Ilusioun.