wort.lu | Sport | „Es ging irgendwie nicht“
 
Radsport - Fränk Schleck
12.03.2010 08:38 Uhr

„Es ging irgendwie nicht“

F. Schleck nach dem Ziel sichtlich enttäuscht

(jw) - Die Enttäuschung war bei Fränk Schleck (Saxo Bank) gestern nach seinem 30. Platz (auf 1'09") verständlich. Schnell verkroch er sich nach dem Erreichen des Ziels im Mannschaftsbus. Nach dem Umziehen und einer stärkenden Mahlzeit streckte er dann den Kopf noch einmal in die Kälte. „Ich kann mir dieses Ergebnis wirklich nicht erklären. Ich habe gedacht, es würde wesentlich besser laufen. Als wir in die letzte Steigung hineinfuhren, wollte ich zu Jens fahren, doch irgendwie ging es einfach nicht. Den ganzen Tag über war es extrem kalt, vielleicht war ich zu warm angezogen, jedenfalls blockierten die Muskeln.

Ich weiß eigentlich, dass die Form stimmt. Es war einfach nicht mein Tag. Ich akzeptiere zwar, dass ich nicht immer vorne mitfahren kann, doch es kann normalerweise nicht sein, dass ich von Fahrern wie Voeckler oder Roche am Berg abgehängt wer-de. Ich möchte keine billigen Entschul-digungen anfügen. Es gilt nun, die Situation zu analysieren und die Gründe für mein Abschneiden zu finden“, so die ehrlichen Worte des 29-Jährigen.

Laurent Didier

fuhr als vierter Saxo-Bank-Profi (auf 6'55") über den Zielstrich und war mit seiner Leistung zufrieden: „Zunächst haben wir das Tempo im Peloton alleine gemacht, dann bekamen wir Unterstützung von Astana. 20 km vor dem Ziel, in der Anfahrt zur vorletzten Steigung, wurde es dann sehr nervös und hektisch. Ich habe versucht, Jens und Fränk vorne zu platzieren, damit war meine Arbeit eigentlich erledigt. Die letzten Kilometer habe ich dann in meinem Tempo abgespult Insgesamt war es ein guter und nicht allzu anstrengender Tag.“ (jg)

Ihre Meinung zum Thema

( 0 )