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Starkicker aus Luxemburg
10.03.2010 23:13 Uhr, aktualisiert 11.03.2010 09:41 Uhr

Miralem Pjanic schieβt Real Madrid aus der Champions League

Treffer zum 1:1-Ausgleich für Lyon



Foto: AP
Miralem Pjanic (2. von rechts) spielte bis zu seinem 14. Lebensjahr in Luxemburger Clubs und wechselte dann zum FC Metz.

(jot) - Sensation im Santiago Bernabéu: Miralem Pjanic, der herausragende Spieler Luxemburgs bei der U17-Europameisterschaft im Jahr 2006, hat das Starensemble von Real Madrid im Achtelfinale aus der Champions League geschossen. Der offensive Mittelfeldspieler erzielte in der 75. Minute den Ausgleichstreffer für seine Mannschaft aus Lyon.

Nach einer Vorlage von Lisandro Lopez lieβ der 19-Jährige dem spanischen Nationaltorwart Iker Casillas mit einem Schuss aus rund acht Metern keine Chance. Real Madrid war in der 6. Minute durch einen Treffer von Cristiano Ronaldo, Weltfußballer im Jahr 2008, in Führung gegangen.

In der zweiten Hälfte verloren die Königlichen dann aber den Faden und mussten sich im heimischen Stadion Santiago Bernabéu letztlich mit einem 1:1-Unentschieden begnügen. Nach dem 1:0-Hinspielerfolg von Lyon bedeutete dieses Resultat das Aus für den spanischen Rekordmeister, der vor dieser Saison 247 (!) Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben hatte.

Porträt von Miralem Pjanic

Miralem Pjanic, Jahrgang 1990, wurde in der Stadt Zvornik im ehemaligen Jugoslawien geboren. Ein Jahr nach seiner Geburt begann der Bürgerkrieg. Die Familie von Pjanic flüchtete nach Luxemburg. Im Großherzogtum erlernte Pjanic das Fußballspielen beim FC Schifflingen, ehe er im Alter von 14 Jahren auf die Fußballschule des FC Metz wechselte.

Nachdem er im November 2007 seinen ersten Profivertrag bei den Grenats unterschrieben hatte, folgte ein halbes Jahr später der Wechsel zu Olympique Lyon. Pjanic entschied sich trotz vieler Einsätze für die Jugendnationalmannschaften Luxemburgs für die Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina aufzulaufen.

Ihre Meinung zum Thema

( 1 )
  • benny boudia meint:
    11.03.2010, 00:50 Uhr
    no der Fomel1, lo de Foussball, wou Lëtzebuerger richteg grouss optrompen, do gesäit een, wat alles méiglech ass, wann ee just uerdentlech Leeschtung bréngt. déi gebroden Dauwe kommen engem net an de Mond geflunn, dat ass de Message deen eis jonk Leit dobausse mat op de Wee solle kréien. Trainin, schaffen, Sue sammelen, an dann nach eemol vu vir: Trainin', schaffen, Sue sammelen. Schaffe, schaffe, Häusle baue und nicht nach dem Mädele schauen.