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Handball
13.02.2010 10:19 Uhr

Esch mit solider Abwehrarbeit zur Tabellenführung

Überfordertes Düdelingen findet in der Offensive kein Durchkommen

Sarah Scholtes


Foto: Manon Mentgen
Auch die sieben Treffer von Peter Zatko (81) reichten dem HBD gestern nicht zum Sieg.

Der HB Esch startet als Führender in die Play-off-Runde der „Sales-Lentz Handball League“. In einem einseitigen Duell mit dem HBD sicherten sich Bock, Decker und Co. gestern wie bereits im Januar mit einem 25:22-Erfolg die dafür benötigten drei Zähler.

In der Anfangsphase leistete sich der HB Esch ohne Muller, Schroeder und Marzadori zunächst zwei Fehlwürfe, fand in der Folge allerdings schnell zu seinem Rhythmus. Vor allem eine aggressive, solide Abwehrarbeit sowie der stark aufspielende Torhüter Zuzo brachten den gewünschten Erfolg. Die Hausherren, die bis zu diesem Zeitpunkt in der Rückrunde noch kein Spiel verloren geben mussten, fanden kein Durchkommen. Weder Poeckes noch Zatko wussten im Rückraum die gewohnten Akzente zu setzen, sodass die Escher nach 7' mit 5:1 in Führung gingen.

Trotz der offensichtlichen Schwierigkeiten seiner Schützlinge blieb HBD-Coach Mane Skercevic gelassen, nahm bereits früh eine Auszeit und mahnte seine Mannschaft zur Ruhe. Fortan schien der Gastgeber aufmerksamer und nutzte einige wenige Nachlässigkeiten auf Seiten des Gegners. Nach einer zehnminütigen Torflaute (1:0 in der 1.') verbuchte Anobile seinen zweiten Treffer von der Kreisposition, ehe Zatko trotz einer zeitweisen Manndeckung zum Zuge kam. Esch war aber weiter nicht zu beeindrucken und befolgte die Anweisungen des Trainers Peter Brixner konsequent.


Etliche Fehlpässe


So wurde die mangelnde Treffsicherheit des HBD in Tempogegenstöße umgemünzt, derweil die torgefährlichen Bock und Decker für wichtige Tore sorgten. Nach einer Vier-Tore-Führung (13:9) in der Halbzeitpause dominierte das ersatzgeschwächte Esch auch den zweiten Durchgang. Düdelingen fand in der Offensive weiterhin keine angemessenen Mittel, um den hoch motivierten Kontrahenten ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Fehlpässe und Zeitspiele wurden dem amtierenden Landesmeister des Öfteren zum Verhängnis.

13:22 lagen Ameddah, Rech und Co. nach drei Toren in Serie von Bock zwischenzeitlich im Hintertreffen, ehe noch einmal eine Steigerung zu sehen war. Während das von den zahlreichen Zuschauern lautstark angefeuerte Esch das Tempo zurückschraubte und wiederholt die nötige Konzentration vermissen ließ, zeigte der HBD endlich den gewohnten Kampfgeist und verringerte den Zwischenstand so noch einmal auf vier Tore (18:22). In den entscheidenden Momenten scheiterte das Skercevic-Team, das auf dem dritten Rang im Klassement verbleibt, jedoch am gegnerischen Schlussmann und verpasste so die Wende.


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