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Ben Gastauer im Porträt
08.02.2010 17:43 Uhr, aktualisiert 08.02.2010 18:13 Uhr

„Die Zukunft des luxemburgischen Radsports“

22-Jähriger will mutig in seiner ersten Profisaison auftreten



Foto: Christian Kemp
Ben Gastauer wird im Jahr 2010 keine großen Rundfahrten bestreiten.

(jot) - Am Sonntag startet Ben Gastauer für das französische Team „Ag2r - La Mondiale“ bei der Katar-Rundfahrt. Das Radsportportal velochrono.fr porträtiert den 22-Jährigen vor dieser wichtigen Standortbestimmung und bezeichnet den 1,90 Meter großen Modellathlet als Mann der Zukunft des luxemburgischen Radsports.

Das Radsportportal verweist auf die beachtlichen Erfolge von Ben Gastauer auf Amateurebene. Bei der „Tour des Pays de Savoie“ wurde er im vergangenen Jahr Erster, während er bei der Flèche du Sud den zweiten Rang im Gesamtklassement belegte.

Klare Vorgaben vom sportlichen Direktor

Der luxemburgische Landesmeister in der Espoirs-Kategorie bestreitet in diesem Jahr seine erste Profisaison. Im Interview mit dem Radsportportal betont Gastauer, dass sein sportlicher Direktor Vincent Lavenu einiges von ihm erwartet: „Lavenu will keinen Radfahrer in seinem Team haben, der sich versteckt, sondern einer, der mutig fährt und attackiert.“ Der 22-Jährige glaubt jedoch nicht, besonders stark unter Druck zu stehen, auch wenn sein französisches Team „Ag2r - La Mondiale“ im letzten Jahr nicht besonders erfolgreich war.

Ben Gastauer gibt sich trotz seiner beachtlichen Leistung Ende Januar bei der Tropicale Amissa Bongo in Gabun bescheiden: „Ich weiß noch nicht, wie leistungsfähig ich im Vergleich zu anderen Profis bin. Ich brauche noch Zeit, um mich ans Profiniveau heranzutasten.“

Faszination Frühjahrsklassiker

An den großen Rundfahrten wie beispielsweise der Tour de France wird Gastauer eigenen Angaben zufolge in diesem Jahr nicht teilnehmen. „Diese kommen in dieser Saison sicherlich noch zu früh für mich“, erklärte er. Sein Hauptaugenmerk liege vielmehr auf den Frühjahrsklassikern, die „ihn seit langem faszinieren“.

Die Voraussetzungen für ein gutes Abschneiden scheinen jedenfalls gegeben: Gastauer ließ sich in der Saisonvorbereitung auch von schlechten Witterungsverhältnissen nicht vom Training abbringen und hielt sich mit Langlauf körperlich in Form.

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