(dpa). - Bei 15 Radprofis der vergangenen Tour de France werden nachträgliche Doping-Kontrollen vorgenommen. Das kündigte die Französische Anti-Doping-Agentur AFLD am Sonntag an.
Nach Informationen der "L'Équipe" sollen die Blutproben von 15 Fahrern aus den ersten 20 der Gesamtwertung 2008 auf das Blut-Doping-Mittel CERA, über das im Vorjahr bereits vier Fahrer stolperten, nachuntersucht werden.
Rechnet man den 2008 drittplatzierten Österreicher Bernhard Kohl, der bereits überführt und geständig war, aus dem Kreis der ersten 20 ab, schrumpft die Zahl auf 19 Fahrer. Neben Kohl war auch dessen Gerolsteiner Team-Kollege Stefan Schumacher positiv auf CERA getestet worden.
Laut AFLD sollen die Analyse-Ergebnisse spätestens im Oktober vorliegen, Namen nannte die Agentur nicht. Beim Start der bisher dopingfreien Tour 2009 haben die entsprechenden Fahrer laut AFLD entsprechende Schreiben erhalten.