Tour 2009
22.07.2009 17:21 Uhr, aktualisiert 22.07.2009 20:03 Uhr

Fränk Schleck gewinnt am Grand-Bornand

Andy Zweiter und Fränk Dritter in der Gesamtwertung - Kirchen bricht ein

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Triumph in den Alpen
Triumph in den Alpen
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Foto: AP
Die beiden Schleck-Brüder bei der Zieleinfahrt.

(mth) - Fränk Schleck hat die 17. Etappe des Tour de France zwischen Bourg-Saint-Maurice und Le Grand-Bornand gewonnen. Sein Bruder Andy wurde Dritter, Tour-Leader Alberto Contador Zweiter.

Andy Schleck steigt damit auf den zweiten Platz in der Gesamtwertung auf, sein Bruder Fränk belegt den dritten Platz - beide Luxemburger haben somit Lance Armstrong überholt.

Kim Kirchen brach vollkommen ein und kam erst als 153. durchs Ziel - mit 35 Minuten 47 Sekunden Rückstand auf Fränk Schleck. Kirchen fällt damit in der gesamtwertung vom 13. auf den 37. Platz zurück.

Contadors Team-Kollege Lance Armstrong erlitt eine weitere Demütigung und verlor 2:18 Minuten. Nun ist er hinter den beiden Schleck-Brüdern Andy (+2:26 Minuten) und Frank (+3:25) mit einem Rückstand von 3:55 Minuten auf Contador nur noch Gesamtvierter.

Die beiden Luxemburger hatten vor dem letzten Aufstieg der 169,5 Kilometer langen Etappe zusammen mit Contador und Andreas Klöden angegriffen und konnten sich zusammen mit dem Spanier bis zum Gipfel an der Spitze halten.

Das Spitzentrio machte nach dem Schlussanstieg zum 1618 Meter hohen Col de la Colombière den Etappensieg unter sich aus - mit dem besten Ende für Frank Schleck.

Letzte Siegeschance am Ventoux?

Andy Schleck und sein Bruder haben nun nur noch am vorletzten Tag auf dem Mont Ventoux die Chance, Contador ernsthaft zu gefährden.

Im 40,5 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr am Donnerstag rund um Annecy kann der spanische Zeitfahr- Meister fast schon letzte Zweifel an seinem zweiten Tour-Sieg nach 2007 beseitigen.

Eine Ausreißer-Formation, aus der sich Thor Hushovd auf dem zweiten Anstieg absetzte, bestimmte beim Ritt über fünf Alpen-Pässe lange das Geschehen.

Dem Norweger im Grünen Trikot ging es um den weiteren Ausbau seiner Spitzenposition in der Punktwertung, was ihm mit zwei gewonnenen Zwischensprints gelang. In den Kampf um den Tagessieg konnte der Cervelo-Profi aber ebenso wenig eingreifen wie die anderen Flüchtlinge.

Denn die Gruppe mit dem Mann im Gelben Trikot hatte ihr Tempo forciert, so dass alle Ausreißer 34 Kilometer vor dem Ziel am Col de Romme eingeholt wurden und in der Versenkung verschwanden.

Ihre Meinung zum Thema

( 6 )
  • Arbeit machtSpass meint:
    23.07.2009, 07:57 Uhr
    @Elio Maiorano: den klengen Napolean (Sarkozy) huet et jo och net einfach: zenter Méint stëppelt hien géint Lëtzbuerg, dann geet en d'Kinneksetappe vum Tour de FRANCE kucken, a wien kneschelt wäit virun deem éischten Franzous? 2 Lëtzebuerger! Jojo, d'Liewen as net emmer einfach :-))
  • JOS THOMMES meint:
    23.07.2009, 01:54 Uhr
    Awer wéi den Armstrong déi 2min18 verlour huet,dat ass eng Demütigung,Fränk dat hues fanatastisch gemaach,wéi´s de den Amerikaner ugeschmiert hues,an dann 2 Bridder déi sich respekt verschaft hun....
    Jongen,maacht esou wéider.
  • Meenung Meng meint:
    22.07.2009, 20:52 Uhr
    Aller Respekt fir dei gudd Leeschtungen.

    mee

    "Lance Armstrong erlitt eine weitere Demütigung und verlor 2:18 Minuten." => Fannen daat zuguer nach eng ganz gudd Leeschtung, do kann een dach net vun Demütigung schwetzen!
    kucke mer emol muer ween 2min18 verleiert ...
  • Marc Kneppel meint:
    22.07.2009, 18:32 Uhr
    Super !
    Vertrieden ons letzebuerger Farwen wonnerbar. (allen 3)
  • Elio Maiorano meint:
    22.07.2009, 18:30 Uhr
    Eng super Leeschtung vun den Schleckbridder dei den letzebuerger Faendel heichhaalen,
    merci Jongen,
    den Tour wier ouni iech net ze denken, dei Responsable kennen iech merci soen, sou wei den Jalabert et richteg erkannt huet.

    Just den President Sarkozy huet gemengt e misst des Leeschtung erofspillen an deems en waerend sengem ganzen Interview dem Armstrong sain Comeback verherrlecht huet.
  • LULLING ASTRID meint:
    22.07.2009, 18:04 Uhr
    Merci Andy a Fränk fir Är fantastesch Leeschtung.