(dpa) - Doppel-Weltmeister Sebastian Vettel ist noch auf der Suche nach einem Kosenamen für seinen neuen Formel-1-Dienstwagen.
"Der Name Kinky Kylie ist auch erst sehr spät zustande gekommen, am Dienstag vor dem ersten Rennen in Australien, daher kann es noch ein bisschen dauern", sagte Vettel im österreichischen Sender Servus TV.
Die Taufe seiner Boliden mit zumeist schlüpfrigen Frauennamen hat für den Red-Bull-Piloten mittlerweile Tradition. Auf "Kate" und "Kates dirty little sister" (Kates schmutzige kleine Schwester) im ersten Jahr bei Red Bull folgten "Luscious Liz" (üppige Liz) und "Randy Mandy" (scharfe Mandy) für die beiden Versionen seines Weltmeister-Flitzers 2010.
Den zweiten Titel in diesem Jahr fuhr Vettel dann mithilfe von "Kinky Kylie" (sexy Kylie) ein. Nach beiden WM-Triumphen erhielt der Deutsche sein Auto von Teambesitzer Dietrich Mateschitz als Geschenk.
In der Entwicklung ist der neue RB8 schon seit längerem. Zum ersten Mal auf der Strecke ausprobieren darf der Champion seinen künftigen Rennwagen für den Angriff auf Titel Nummer drei voraussichtlich beim offiziellen Test-Auftakt in Jerez vom 7. Februar 2012 an.