(jot) - Der Mannschaftswettwerb bei den Luxembourg Open im Tischtennis wurde von einem Eklat überschattet. Die Mannschaft aus Iran trat trotz dreifachen Aufrufs am Mittwochabend nicht zum Männer-Finale gegen Israel an.
Israel wurde daraufhin zum Sieger erklärt. Am Donnerstagnachmittag entschuldigte sich die iranische Delegation mit der Erklärung, man sei der Meinung gewesen, das Finale sei ursprünglich für Donnerstag programmiert gewesen.
Bereits im Viertelfinale sollte Iran II auf Israel treffen. Zum ersten Einzel kam es aber nicht. Der iranische Spieler Nima Alamian erklärte, er habe sich beim Aufwärmen verletzt. Daraufhin wurde die Begegnung mit einem 2:0-Forfaitsieg für Israel gewertet. Wie Turnierdirektor Jean-Marie Linster gegenüber dem LW erklärte, wird das Organisationskomitee dem Weltverband ITTF Bericht erstatten.