(grl) - Saft- und kraftlos wirkte die Luxemburger Nationalmannschaft zum Auftakt der EM-Qualifikation bei der 0:3-Heimniederlage gegen Bosnien-Herzegowina. In der zweiten Begegnung, am Dienstag in Albanien, stimmte allerdings wenigstens die Einstellung der Schützlinge von Nationaltrainer Luc Holtz, trotz einer weiteren Nullnummer.
Dafür, oder vielleicht dafür, dass anstatt einmal (gegen Bosnien-Herzegowina) nun gleich zweimal auf das gegnerische Tor geschossen wurde (oder etwa weil ein Freistoß an der Latte scheiterte), sollen die Akteure honoriert werden. Das ließ jedenfalls FLF-Präsident Paul Philipp nach der Partie in der Kabine verlauten, ohne aber auf Einzelheiten einzugehen. Diese soll der FLF-Verwaltungsrat am kommenden Montag festlegen.
Eine Prämie für eine Niederlage? Wohl einmalig im Luxemburger Sport. Selbst wenn man „nur“ 0:1 unterlag und „vorbildlich“ wirkte, scheint dies doch übertrieben und das falsche Signal. Prämien ja, aber nur bei einem positiven Resultat, ansonsten man dem Missbrauch Tür und Tor öffnet. Die Allgewaltigen des Verbandes sollten es sich noch einmal überlegen ...