(pg) - Die Malaise im Luxemburger Triathlonverband (FLTri) zieht weitere Kreise. Elternvertreter rufen die Vereine nun indirekt dazu auf, eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen, um die Vertrauensfrage gegenüber den Trainern zu stellen.
Nachdem Vorwürfe gegen den Nationaltrainer öffentlich geworden sind und der Vorstand Steffen Grosse von wesentlichen Aufgaben – die Betreuung der Athleten bei internationalen Meisterschaften – entbunden hat, ohne ihn aber formell zu entlassen, bezieht eine Delegation von Eltern von Athleten sowie von ehemaligen und aktuellen Triathleten des Nationalkaders Stellung.
Dabei werden die Probleme offen angesprochen und der Vorstand der FLTri aufgefordert, Remedur zu schaffen. Klar werden auch die Urheber der aktuellen Malaise genannt, das Team der Nationaltrainer und in erster Linie Grosse. Das Schreiben der Delegation hält fest, dass „die Integralität der Athleten des Kaders der FLTri jede Zusammenarbeit mit den Nationaltrainern Steffen Grosse und Laurent Baraquin verweigert“, dass „die Mehrzahl der früheren Athleten, die dem Kader angehört haben und zahlreiche ehemalige Athleten unter der Regie von Steffen Grosse dem Triathlon den Rücken gekehrt haben“ und schließlich, dass die „Malaise nicht neu ist, sich aber im Verlauf der letzten Jahre graduell verschlimmert hat.“
Indirekt rufen die Elternvertreter die Vereine dazu auf, eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen, um die Vertrauensfrage gegenüber den Trainern zu stellen und um die Interessen der Athleten zu verteidigen.