02.09.2010 09:04 Uhr




Eltern klagen an
Unstimmigkeiten im Triathlonverband
Malaise im Triathlonverband zieht weitere Kreise

Foto: Christian Kemp
Als Sprecher einer Gruppe von Eltern von Triathleten und früherer Athleten des Nationalkaders fordert Christian Krombach den Vorstand der FLTri zum Handeln auf.

(pg) - Die Malaise im Luxemburger Triathlonverband (FLTri) zieht weitere Kreise. Elternvertreter rufen die Vereine nun indirekt dazu auf, eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen, um die Vertrauensfrage gegenüber den Trainern zu stellen.

Nachdem Vorwürfe gegen den Nationaltrainer öffentlich geworden sind und der Vorstand Steffen Grosse von wesentlichen Aufgaben – die Betreuung der Athleten bei internationalen Meisterschaften – entbunden hat, ohne ihn aber formell zu entlassen, bezieht eine Delegation von Eltern von Athleten sowie von ehemaligen und aktuellen Triathleten des Nationalkaders Stellung.

Dabei werden die Probleme offen angesprochen und der Vorstand der FLTri aufgefordert, Remedur zu schaffen. Klar werden auch die Urheber der aktuellen Malaise genannt, das Team der Nationaltrainer und in erster Linie Grosse. Das Schreiben der Delegation hält fest, dass „die Integralität der Athleten des Kaders der FLTri jede Zusammenarbeit mit den Nationaltrainern Steffen Grosse und Laurent Baraquin verweigert“, dass „die Mehrzahl der früheren Athleten, die dem Kader angehört haben und zahlreiche ehemalige Athleten unter der Regie von Steffen Grosse dem Triathlon den Rücken gekehrt haben“ und schließlich, dass die „Malaise nicht neu ist, sich aber im Verlauf der letzten Jahre graduell verschlimmert hat.“

Indirekt rufen die Elternvertreter die Vereine dazu auf, eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen, um die Vertrauensfrage gegenüber den Trainern zu stellen und um die Interessen der Athleten zu verteidigen.

Ihre Meinung zum Thema

( 2 )
  • Fabrice Scholtes meint:
    02.09.2010, 14:07 Uhr
    STEFFEN GROSSE : elo géht et awer duer.

    Am Tag des Weiswampacher Triathlons fuhr ich mit meiner Frau Richtung Wemperhardt.

    Nach dem Kreisverkehr von Friedhof schloss ein Skoda Break hinter uns, mit einer Geschwindigkeit die Deutsche mit « wie eine gesängte Sau » bezeichnen, auf.

    Der Fahrer war sichtlich nervös.

    Nach einem « normalen » Überholungsmanöver uns gegenüber, fuhr das Auto vor uns aber hinter 5 anderen Fahrzeugen mit einem Traktor an der Spitze.

    Auf dem Kofferdeckel konnten wir die Aufkleber einer luxemburger Geschäftskette lesen und die Internetseite der Triathlon Fédération.

    Dann hat der Fahrer rücksichtslos, in einer unübersichtlichen Kurve, über einen doppelten durchgezogenen Strich, sämtliche vor-ihm-fahrende Autos, inklusive Traktor überholt.

    Wir waren massloss entsetzt und fassungslos und heil froh, dass kein Fahrzeug, glücklicherweise, in entgegengesetzter Richtung kam. Wir alle kennen zur Genüge Unfälle auf dieser Strecke.

    Ich habe eine Mail an die Fédération geschickt und über das Fahrverhalten des Fahrers berichtet.

    Mir wurde unterbreitet dass hinter dem Steuer des Skoda Break Herr Steffen Grosse sass und dass sich die Fédération für sein unüberlegtes Fahren entschuldige.

    Meine Meinung hierzu ist, dass ein Trainer mit so wenig Eigen-Disziplin auch keine Disziplin an andere, sprich Jugendliche, weiterleiten vermag.

    Nun höre ich seit Tagen, sprich Wochen, von diesem Mann in der Presse. Seine Grossmäuligkeit hat mich zu diesem Schreiben bewegt.

    Dieser Mann soll nach Hause.
  • benny boudia meint:
    02.09.2010, 13:14 Uhr
    all zesumme ronderëm een Dësch an dann do mol Tacheles schwätzen. Diskussioun ass an sou Fäll dat wichtegst. Mä nach vill méi wichteg sinn: d'Top-Resultater ... do soll all hir Enegerie ragoen, nick a Streidereien.