02.09.2010 08:49 Uhr




Radsport Vuelta
Farrar spielt Sprintstärke aus
Andy und Fränk Schleck erreichen das Ziel im Hauptfeld

Foto: Stefano Sirotti
Saxo-Bank-Fahrer Fränk Schleck liegt nach fünf Renntagen in aussichtsreicher Position.


Foto: ap
Tyler Farrar spurtete gestern zu seinem ersten Tagessieg bei der Vuelta a Espana.

(SH) - Nach der fünften Etappe der Vuelta a Espana über 198,8 km von Guadix nach Lorca kam es am Mittwoch zu keinen Veränderungen in der Gesamtwertung. Tyler Farrar (USA/Garmin-Transitions) sicherte sich den Tagessieg im Massensprint, während Philippe Gilbert (B/Omega Pharma-Lotto) in der Gesamtwertung weiterhin in Führung liegt.

Wie bereits bei der Tour de France zeigt Mark Cavendish (GB/HTC-Columbia) auch bei der Spanien-Rundfahrt Startschwierigkeiten. Der Brite, der im Juli bei der „Grande Boucle“ gleich fünfmal triumphieren durfte, verpasste gestern seinen ersten Erfolg bei der Vuelta a Espana.

Wie erwartete endete die fünfte Etappe in einem Massensprint. Alessandro Petacchi (I), dessen Lampre-Team während der letzten Kilometer gearbeitet hatte, zog rund 1 km vor der Ziellinie los. Cavendish setzte nach, sah zuerst wie der sichere Sieger aus, musste sich dann aber dem dritten starken Sprinter im Bunde, Farrar, geschlagen geben. Der US-Amerikaner meldete sich demnach eindrucksvoll zurück. „Am Vortag war ich gar nicht in Form. Auch während der Nacht fühlte ich mich krank, doch gegen Ende der Etappe fühlte ich mich immer stärker. Dieser Sieg ist schon überraschend, doch ich hatte meine Chance am Ende erkannt. Mich motiviert es, Siege zu suchen und zu holen“, so Farrar nach dem Rennen.

Kräfte schonen

Beim Saxo-Bank-Team um Fränk und Andy Schleck stand gestern Kräftesparen auf dem Programm. Die beiden Luxemburger mischten im Sprint um die ersten Plätze nicht mit und fuhren als 99. (Fränk), resp. 102. (Andy) im hinteren Teil des Feldes über die Ziellinie. „Die Fahrer sollten versuchen, sich während der fünften Etappe von den Strapazen des Vortages zu erholen, um für die sechste Etappe fit zu sein. Dieses Teilstück könnte nämlich vor-entscheidend werden.

20 km vor dem Ziel gilt es, noch einen schweren Anstieg der zweiten Kategorie zu ersteigen“, erklärte der Sportliche Leister der Saxo-Bank-Mannschaft, Bradley McGee. In der Gesamtwertung gab es keine Änderungen. Gilbert führt das Rennen weiter an. F. Schleck wird mit einem Rückstand von 50" auf Rang acht geführt, A. Schleck ist 106. auf 28'58". Vor dem Start der gestrigen Etappe hatten die noch im Rennen befindlichen 193 Profis für den Franzosen Laurent Fignon eine Schweigeminute eingelegt.

Der zweimalige Tour-de-France-Sieger war am Dienstag im Alter von 50 Jahren an einem Krebsleiden gestorben. Durch die Schweigeminute hatte sich der Start etwas verzögert. Heute stehen 151 km von Caravaca de Cruz nach Murcia auf dem Programm.

Ihre Meinung zum Thema

( 1 )
  • benny boudia meint:
    02.09.2010, 13:23 Uhr
    bueno, fir isen Andy gëtt dat wuel dick Jar nix méi mat Vuelta, wat mega schued ass, well wee weess, ob den Albert nächst Jar och nees bei der Vuelta nick dobäi ass. Mä fir ise Franki ass di Saach nach laang nick giess. Hie konnt sech vill méi schounen dick Jar, wéingscht sengem Ausfall beim TDF, dofir hott heen lo bestëmmt nach vill méi Energie. Allez, Fränki, looss dich nick geckeg man, nach ass déi Bir do nick geschielt. Asaz an Disziplin ... schued, datt Spuenien sou wäit wech ass, soss ging ech do mat menger Franki an Andyvuvuzela ston, an d'Konkurenz wechblosen.

    Héich Zäit, datt is roude Léiw mol nees d'Kralle weist.
    Go Franki, go go go, Franki be good.