30.07.2010 08:00 Uhr




Stimmen zur Gala Tour de France
“Unglaublich, was sich hier abspielt”
Alle hofften auf einen Doppelsieg der Gebrüder Schleck

Foto: Fern Konnen
Fränk, Andy, Laurent Didier und Ben Gastauer vor dem Rennen.

(ms) - Am Donnerstagabend ging es bei der Gala Tour de France in erster Linie darum, die Gebrüder Schleck, Andy und Fränk hautnah zu erleben, doch auch die beiden anderen Luxemburger Profis, Laurent Didier und Ben Gastauer, genossen große Beliebtheit unter den Zuschauern.

„Es ist eine hervorragende Stimmung hier und es macht einen schon stolz, vor eigenem Publikum fahren zu dürfen“, meinte Didier, dessen Aufgabe es am Donnerstag – wie eigentlich die gesamte Saison über – war, seine beiden Leader bei ihrer Triumphfahrt zu unterstützen.

Überhaupt zeigten sich die Fahrer beeindruckt von der Kulisse. „Es ist unglaublich, was sich hier abspielt. Was zwei Brüder in einem Land alles bewegen können“, meinte Stefano Garzelli. Auch der belgische Meister Stijn Devolder, der die Nationalfarben seines Landes auf seinem Rad verewigt hat, staunte nicht schlecht: „Ich hätte nicht mit so vielen Leuten gerechnet. Dies motiviert uns noch mehr, eine große Show zu liefern.“

Jeder, der anwesend war, hoffte natürlich auf einen Doppelsieg der Gebrüder Schleck. In welcher Reihenfolge, war den meisten egal, auch wenn Andy wohl die meisten Anfeuerungen auf sich zog. Auch die Konkurrenz wusste ganz genau, wie der Ausgang des Rennens zu lauten hatte. „Natürlich will ich hier Spaß haben, doch ich will mir ganz gewiss keine Feinde machen. Dies hier ist das Schleck-Territorium“, konnte sich Fabian Wegmann ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Erstes Rennen für Fränk

Für Fränk Schleck, der zum ersten Mal nach seinem Sturz auf der dritten Etappe bei der Tour de France ein Rennen fuhr, war es eine große Ehre, sich den Zuschauern zu präsentieren. „Wir werden hervorragend unterstützt und auf diesem Weg können wir den Leute Danke sagen.“ Er schickte gleich eine Kampfansage an seinen Bruder hinterher: „Ich will dieses Rennen gewinnen.“

Sein jüngerer Bruder, der natürlich sein weißes Trikot des besten Jungprofis der Tour trug, hatte die Ansage zur Kenntnis genommen. „Soll er es ruhig probieren, mal sehen, ob er am Ende mithalten kann. Ich will diese Gala zum zweiten Mal gewinnen. Dafür werde ich alles tun.“ Am Ende sollte der 25-Jährige auch Recht behalten und die Zuschauer kamen auf ihre Kosten.

Ihre Meinung zum Thema

( 1 )
  • benny boudia meint:
    30.07.2010, 16:33 Uhr
    ésichten, nëmme kee Sträit tëscht dem Andy an dem Franki, ganz wichteg, datt deen ee Bro bekäppt, datt deen anere Bro nëmmen dann en TDF gewanne kann, wann déi 2 Broen zesummen halen. De Beweis ass do: huet isen Andy ditt Jar den TDF ouni säi Bro Franki gewonnen? Also, fir ee Contador ze klappe geet ee Schleck eleng nick duer, dofir zesummenhalen, och fir de Franki gellt et do kloere Kapp ze behalen. ok, 't ass nick ganz logesch, datt nom Sig an der Schwäiz vum Fränki kee Gala organiséiert gouf, mä de Franki sollt dach wëssen, datt sech am Velo alles just ëm eng Course dréint, an dat ass den TDF.

    wien déi gewënnt, ass en absolutten top-elite-megastar, sou wéi de Läns Armstrong, dofir Andy a Franki , nick streiden, mä zesumme probéieren, op mannst eemol den TDF ze gewannen. Ob elo den Andy oder de Franki gewënnt, ech mengen, dat ass dem Gros vun de Lëtzebuerger zimlech egal, haaptsaach de roude Léiw gewënnt mol nees eng Kéier. Dofir och Appel un ise Jonktem: huelt iech e Beispill un de Schleck Bros, déi 2 sinn einfach nëmmen extraordinär.