Nun hat sie also ihren erschreckenden Status „höchste Alarmstufe“ offiziell verloren: Die Schweinegrippe oder auch „Neue Grippe“ ist seit Dienstag laut WHO keine Pandemie mehr. Ohnehin schon lange vorbei die Zeiten, in denen Menschenmassen vor Impfzentren ausharrten, um sich gegen einen Erreger immunisieren zu lassen, von dem erwartet wurde, er würde Millionen Erdenbürger hinwegraffen. Seit Monaten wird kaum mehr über die Krankheit selbst gesprochen. Gesprochen wird eher über korrupte Verflechtungen von Weltgesundheitsorganisation und Pharmaindustrie, über gar nicht unabhängige Impfberater und hohe Gewinne, die die großen Hersteller der Impfseren „dank der Pandemie“ einfahren konnten.
Auch wurde Kritik daran laut, die WHO habe kurz vor Auslösen des Pandemie-Alarms die Definition einer Pandemie geändert, die nun per definitionem nicht mehr zu einer hohen Zahl an Schwerkranken und Toten führen muss, sondern „schon“ bei einer neuen und hochansteckenden Form von Viren ausgelöst werden kann. Doch wie auch immer die Hintergründe des Pandemie-Alarms sind: Die Regierungen weltweit mussten so handeln. Sie mussten sicherstellen, dass die Menschen geimpft und behandelt werden konnten. Sie mussten informieren. Und sie mussten beweisen, dass die Gesundheitsbehörden fähig sind, effizient zusammenzuarbeiten. Für den schlimmsten Fall, der hoffentlich nie so eintritt wie befürchtet.