09.06.2010 16:14 Uhr, aktualisiert 09.06.2010 16:29 Uhr




Uni Luxemburg stellt Online-Atlas vor
Die Grenzregion im Fokus
GR-Atlas enthält Karten, wissenschaftliche Begleittexte, Bilder, Grafiken und Tabellen zu verschiedenen Themen

Der GR-Atlas ist multidisziplinär und interaktiv. Er enthält aktuell fast 30 Karten.

(hay) - Aus welchen Ländern stammen eigentlich die vielen Grenzgänger, die in Luxemburg arbeiten und wieviel Prozent der lokalen Arbeitskräfte stellen sie? Wie sieht die touristische Struktur in der Großregion aus und kommt dabei dem Weintourismus eine größere Bedeutung zu als dem naturnahen Aktivurlaub? Antworten darauf liefert fortan ein neuer Online-Atlas für die Großregion.

Der sogenannte GR-Atlas (Atlas interactif et multidisciplinaire de la Grande-Région) ist das Ergebnis eines Forschungsprojekts der Uni Luxemburg, an dem knapp 30 nationale und internationale Wissenschaftler sowie mehrere Forschungsinstitute rund drei Jahre lang gearbeitet haben. Er enthält Karten, wissenschaftliche Begleittexte, Grafiken, Tabellen, Bilder und Weblinks zu ganz unterschiedlichen Themengebieten, etwa aus dem Bereich der Wirtschaft, Religion oder auch der Geschichte.

Internetnutzer können sich zum Beispiel eine Karte zum Thema Automobilindustrie aufrufen und dabei sehen, wo Automobilhersteller und -zulieferer in der Großregion angesiedelt sind. Ferner gibt es Karten, welche etwa die Territorialentwicklung der letzten beiden Jahrhunderte oder auch die Konzentration von Tankstellen in Luxemburg aufzeigt.

Atlas jederzeit erweiterbar

Aktuell gibt es im GR-Atlas 18 interaktive Karten, von denen sieben im Rahmen einer Diplom-, Master- oder Referendariatsarbeit entstanden sind. Wie der Leiter des Forschungsprojekts, Professor Michel Pauly, erklärte, bestehe der Vorteil gegenüber einem Atlas in Printform darin, dass der GR-Atlas jederzeit aktualisiert und erweitert werden könne. „Wir fügen gerne neue Kartographien hinzu, die etwa im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit erstellt wurden.“

Der GR-Atlas ist im Internet unter www.gr-atlas.uni.lu zu finden und ist laut Pauly vor allem an Wissenschaftler, Schüler und Lehrer, Journalisten sowie Politiker gerichtet. Da die Texte leicht verständlich sind, können aber auch andere Zielgruppen auf den Atlas zurückgreifen.

Zur Info: Dieses Forschungsprojekt der Uni Luxemburg wurde im Jahr 2009 mit dem interregionalen Wissenschaftspreis sowie dem ESRI Special Achievement in GIS ausgezeichnet.

Ihre Meinung zum Thema

( 3 )
  • buttz carlo meint:
    09.06.2010, 22:08 Uhr
    hunn selbstverstaendlech direkt den site ausprobeiert/ fazit: extrem schweierfaelleg. wann letzebuerg mat allem esou reageiert sinn mer gleich erem am mettelalter
  • Hirsch 3615 meint:
    09.06.2010, 19:14 Uhr
    Zitat:

    Huet irjendeen vun deenen dee site och live um internet gekuckt... wuel kaum, soss wir opgefall daat dee ganze bazar archilues ass!

    Huelt dach d'Preisgeld a kaaft iech en anständege server!
  • P. Weber meint:
    09.06.2010, 16:47 Uhr
    Also den Site funktioneiert nemmen ganz lues an IE, an Chrome do as d'Taskleiste och nach verdeckt.

    D'Tanktourismus couche huet nemmen d'Tankstellen noe bei der Grenz, an guer keng fir den rescht vun der groussregion, sou dass een mengen giff et giffen an der ganzer groussregion nemmen tankstellen bei der letzebuerger grenz gin!