17.05.2010 08:53 Uhr




Rahmenprogramm beim ING-Marathon
Die Hauptstadt in bester Feierlaune
Zehntausende Zuschauer verwandelten die Hauptstadt wied er in ein einziges großes Sportstadion

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Auch in den verwinkeltsten Gassen der Oberstadt ließen die Musikgruppen die Läufer mit ihrer Unterstützung nicht im Stich, wie hier gegenüber der Place Clairefontaine.


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Für die Verpflegung auch der jüngsten Zuschauer war am Samstag bestens gesorgt. Und nach ausgiebigen Anfeuerungen hatten sich die Fans ein kleines Päuschen auch wohlverdient.


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Gut gefüllte Ränge boten sich den Läufern am Samstag, vor allem an den „Hot Spots“ wie dem Knuedler, wo die Fans das Geschehen auch auf einer Großleinwand verfolgen konnten.


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Samba-Feeling auf dem Knuedler: Brasilianische Tanz- und Musikgruppen versetzten die Besucher in Partystimmung.


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Fasching im Mai: So manche Fans fanden ihren ganz eigenen Weg, um ihre Solidarität mit den Läufern zu bekunden.


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Unterhaltung für Jung und Alt: Der Marathon zog auch in seiner fünften Auflage wieder zahlreiche Familien in die Hauptstadt.


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Über mangelnde Unterstützung brauchte sich am Samstag kein Teilnehmer zu beklagen. Die Besucher boten mit Anfeuerungsrufen, Gesängen, „Hand-Shaking“ und Laola-Wellen das komplette Fan-Repertoire auf.


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Über 500 Musiker belebten am Samstag das Treiben entlang der Strecke und sorgten vor allem in den engen Gassen der Fußgängerzone für gute Laune bei Zuschauern und Läufern.


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Feststimmung bereits am frühen Nachmittag: Diese Musikformation aus Frankreich trat bereits gegen 15 Uhr auf und lud die Besucher zum Mitmachen ein.

(gs) - Auch der fünften Auflage des Luxemburg-Marathons kann man getrost den Stempel Volksfestcharakter aufdrücken. Denn wieder zog das Großevent Zehntausende in die Hauptstadt und sorgte mit seiner bunten Mischung aus Sport, Musik und Tanz für beste Unterhaltung.

Wenn man als Besucher des Luxemburg-Marathons 2010 auch den Eindruck gewann, es hätten sich weniger Zuschauer als im Vorjahr entlang der Strecke eingefunden – vielleicht auch aufgrund niedriger Temperaturen und erhöhtem Regenrisiko –, so machten diejenigen, die sich auf den Weg in die Hauptstadt gemacht hatten, lautstark auf sich aufmerksam und feierten die Läufer, den Stadtmarathon und sich selbst.

Erneut waren es zehntausende Menschen, die sich das laut Veranstalter Erich François „größte Sportereignis im Umkreis von 300 Kilometern“ nicht entgehen lassen wollten. Die Organisatoren und Polizei gehen wie im Vorjahr von 100 bis 150 000 Zuschauern aus. Anders als im Vorjahr hätten sich die Besucher aber eher an bestimmten „Hot Spots“ geballt, als sich entlang des gesamten Streckenverlaufs zu verteilen, so die Schlussfolgerung der Veranstalter. Besonders im Stadtzentrum sorgten die Marathon-Fans und solche, die es werden wollen, für ausgezeichnete Partystimmung und zauberten mit Anfeuerungsrufen, Gesängen, Getrommel, „Hand-Shaking“, Laola-Wellen und spontanen Tanzeinlagen ein Lächeln auf das schmerzverzerrte Gesicht des ein oder anderen Läufers.

40 Musikbands

Daneben taten die 40 auf dem Gebiet der Hauptstadt verteilten Musikbands ihr Übriges, um die Besucher in die richtige Stimmung zu versetzen. Über 500 Musiker aus zehn Ländern boten ein umfangreiches Repertoire von Jazz, Blasmusik, Rock und Marching Band dar, allgegenwärtig waren am Samstag jedoch die Rhythmen der Samba, die alleine von 30 Tanz- und Musikgruppen interpretiert wurden. Doch auch so mancher Fan hatte sich mit einer Trommel ausgerüstet und unterstützte die Läufer auf diesem Weg.

Andere Besucher hatten ihre ganz eigene Art und Weise entwickelt, um ihre Solidarität mit den Teilnehmern und dem Luxemburg-Marathon zu demonstrieren. Auffällige Kostüme, bunte Gesichtsbemalungen und aufwändige Accessoires ließen teilweise ein Gefühl von Fasching im Mai aufkommen. Die besondere Atmosphäre war neben und auf der Strecke wahrzunehmen, auch wenn sich gegen Abend die „Zuschauerränge“ etwas lichteten.

Durch die Musik der insgesamt 500 Interpreten und die Begeisterung der verbliebenen Zuschauer wurde so manch müder Läufer dennoch zu Höchstleistungen angetrieben. Den Teilnehmern, die noch bei Anbruch der Dunkelheit auf der Strecke unterwegs waren, wurde von zehn der schon traditionellen „Night-Glow“-Heißluftballons der Weg Richtung Ziel, sprich LuxExpo angezeigt. Eine wichtige und motivierende Hilfe für die Läufer, jedes Jahr aber auch eine sehenswerte Attraktion für die Zuschauer. Auf dem Knuedler war auch dieses Jahr wieder eine große Leinwand installiert worden, über die die Zuschauer den Rennverlauf verfolgen konnten. Auf zwei Bühnen war auch hier für Musik gesorgt.

Andere „Hot Spots“ fanden sich auf der Place d'Armes und im Bahnhofsviertel. Für die Verpflegung der Zuschauer war überall durch Stände gesorgt. Sitzgelegenheiten boten zudem die Terrassen der vielen hauptstädtischen Cafés. Auch vor den Hallen der LuxExpo warteten gleich mehrere Stände mit kulinarischer Köstlichkeiten auf, sehr zu Freude der Besucher und Läufer.

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