(FeMo) - Wie groß war die am Dienstag bekannt gewordene Sicherheitslücke im elektronischen Bezahlsystem des Mobilfunkbetreibers Tango? Während Tango selbst im Laufe des Mittwochs zu beschwichtigen versuchte und von lediglich fünf betroffenen Kunden sprach, ist die Luxemburger Datenschutzkommission zu einem anderen Schluss gekommen.
Gegenüber dem "Luxemburger Wort" sprach Gérard Lommel, der Präsident der Kommission, von einer "substantiellen Sicherheitslücke im Web-Billing von Tango". Experten der Datenschutzkommission seien gleich mehrfach in der Lage gewesen, auf diesem Weg Kundendaten abzurufen. Ob Hacker das auch getan oder versucht haben, weiss die Kommission nicht.
Lommel unterstreicht aber auch, dass man bei Tango schnell reagiert und den betroffenen Dienst heruntergefahren habe. Die "Commission nationale de la protection des données" kündigt auf jeden Fall an, den Mobilfunkbetreiber zu tadeln.
Die Datenschutzkommission und die Panne bei Tango: Mehr dazu in der Donnerstagsausgabe des "Luxemburger Wort"