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Hauptstadt
12.03.2010 07:58 Uhr

Neues Leben im einstigen Monopol in der Grand-rue

Am 17. März eröffnet H&M im reno vierten Gebäude ein Bekleidungsgeschäft



Foto: Anouk Antony
Knapp 50 Meter von der ersten Filiale entfernt eröffnet H&M ein weiteres Geschäft. In den oberen Etagen befinden sich Wohnungen.

(mig) - Das ehemalige Monopol-Gebäude in der hauptstädtischen Grand-rue wird bald wieder mit Leben erfüllt: Am kommenden 17. März eröffnet die Bekleidungskette „Hennes & Mauritz“, kurz H&M, dort ihre zweite Filiale in der Oberstadt. Weitere Mieter sollen folgen.

Im Jahr 2007 war das Gebäude nach dem Ende der Monopol-Ära zusammen mit den weiteren Monopol-Gebäuden im Bahnhofsviertel von der niederländischen Investorengesellschaft Breevast aufgekauft worden. Lange stand das alteingesessene Monopol-Gebäude in der Grand-rue leer. Die neue Fassade wurde bereits vor Monaten fertiggestellt. Fernab neugieriger Blicke wurde aber im Innern fleißig gearbeitet. Nun ist der Umbau im „Monopol 4“ – so heißt das Projekt – so weit fertig und H&M öffnet als erster Mieter seine Türen.

Vier Stockwerke

Auf vier Stockwerken und 1 400 Quadratmetern wird das Bekleidungsgeschäft Damen-, Herren- und Kinderkollektionen. H&M beschäftigt in der neuen Filiale 30 Angestellte. Der Fokus liegt, so die H&M-Leitung in Brüssel, auf einer Kollektion speziell für Kinder und Jugendliche. Damit ergänze die neue Filiale das Angebot der bestehenden Filiale, die sich nur knapp 50 Meter entfernt ebenfalls in der Grand-rue befindet. Im „Monopol 4“ gibt es noch weitere Ladenflächen, die laut der Firma Breevast alle vermietet sind. In den höheren Etagen befinden sich High-Standard-Wohnungen.

Im „Monopol 2“ -Gebäude, das sich im Bahnhofsviertel zwischen der Avenue de la Gare und der Avenue de la Liberté erstreckt, soll in naher Zukunft ebenfalls ein H&M-Geschäft eröffnet werden – insgesamt wird es dann elf Filialen in Luxemburg geben.

Ihre Meinung zum Thema

( 3 )
  • Wilwerding Tom meint:
    13.03.2010, 14:21 Uhr
    wow, noch ein Zweites Billig Textilien Outlet der selben wenig glamoureusen Marke, welche mit Kinderarbeit produzieren laesst.
    Also doch kein Magnet fuer die Grand Rue, und die Bevoelkerung wird wohl weiterhin Woche fuer Woche ihr Geld in Trier ausgeben. Bravo!
  • V. R. meint:
    12.03.2010, 21:26 Uhr
    Oui, dommage. Très révélateur de l'époque dans laquelle on vit: Discount, Low-cost, Geiz ist geil, etc.. 11 filiales H&M dans un pays comme le Luxembourg, ça doit faire réfléchir. Adieu Luxusbuerg, bienvenue dans la World Economy.Merci qui ?
  • .. Grenzgaengerin meint:
    12.03.2010, 09:04 Uhr
    Bôf... wo ist bitte der Mehrwert für die Fußgängerzone ??? ... Schade.