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Diagnose Krebs
07.03.2010 21:24 Uhr, aktualisiert 08.03.2010 10:19 Uhr

Wenn das Leben aus der Bahn gerät

Patienten und Ex-Patienten berichten über ihre Erfahrungen im Umgang mit Krebs.



Foto: Marc Wilwert
Martine, 45 Jahre

Martine, 45 Jahre, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, berufstätig, Diagnose Brustkrebs:

„Die Diagnose riss mir den Boden unter den Füßen weg. Ein schwarzes Loch tat sich auf. Aufgefangen wurde ich durch ein Netz, das Angehörige, Freunde, Bekannte, Ärzte, Arbeitskollegen und die Krebsstiftung für mich gespannt hatten.“

Jacques, 60 Jahre, Diagnose Harnblasenkrebs (2007), erfolgreich behandelt, Diagnose Schilddrüsenkrebs (2009):

„Für uns Patienten ist es wichtig, über den Krebs zu reden. Das hat eine therapeutische Wirkung. Die Angst mit anderen zu teilen, hilft, sie zu überwinden.“

David, Diagnose Prostatakrebs:

„Die Diagnose klang wie ein Todesurteil. Das war vor mehr als sieben Jahren. Ich glaube nicht mehr daran, geheilt zu werden. Es ist möglich, mit Krebs zu leben. Krebs zu haben, bedeutet, jeden Augenblick voll zu leben. Jetzt und hier.“



Foto: Marc Wilwert
François Biltgen, 51 Jahre

François Biltgen, 51 Jahre, Minister, Diagnose Brustkrebs (2001):

„Ich habe die Krankheit überwunden, weil sie frühzeitig erkannt wurde, weil ich von kompetenten Ärzten behandelt wurde und weil meine Familie, Freunde, Bekannte, auch Politiker aus anderen Parteien zu mir gehalten haben. Ich möchte heute zurückgeben, was ich selbst erfuhr, als ich Krebs hatte.“

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