(str) - Nach einer Explosion in der Creos-Zentrale in Schifflingen ist kurz vor 17 Uhr am Donnerstagabend der Strom in einem Dutzend Gemeinden im Süden des Landes ausgefallen. Betroffen waren unter anderem Rümelingen, Tetingen, Schifflingen, Foetz, Monnerich, Bettemburg und Düdelingen.
Wie der Verantwortliche für das Creos-Stromnetzwerk, Romain Becker, kurz nach 18 Uhr gegenüber dem Luxemburger Wort erklärte, war um 16.51 Uhr ein Spannungswechsler in einem Transformator in Schifflingen explodiert.
Infolgedessen wurden die Verteilerposten Biff, Lamadelaine, Paafewee, Woiwer, Sanem WSA, Galvalange, Riedgen, Dudelange, Kayl und Trefilarbed vom Stromnetzwerk abgeschnitten.
Der Ausfall habe sich über maximal 19 Minuten erstreckt. Um 17.10 Uhr sei die Stromversorgung auch im letzten Teilbereich des Netzwerks wieder hergestellt worden.
Wie Becker weiter erklärte, stehen Creos im Süden drei Transformatoren zur Verfügung. Wenn einer davon ausfalle, könne das Netzwerk ohne Einschränkungen über die beiden anderen Transformatoren gespeist werden.
Unter der Notrufnummer 112 wurde nur ein einziger Zwischenfall gemeldet. Eine Person war in einem Lift eingeklemmt. Doch noch bevor die Feuerwehr ausrücken konnte, um sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien, war die Stromversorgung in dem Gebäude wieder hergestellt.
RTL Radio Lëtzebuerg meldet indes einen dreißigminütigen Totalausfall ihrer Sendefrequenz 88,9 FM.