(jot) - Im Jahr 2009 gab es auf den Luxemburger Straßen 49 Verkehrstote zu beklagen. Zum Vergleich: 2008 waren es noch 14 weniger. Ein Mentalitätswandel scheint bei den meisten Verkehrsteilnehmern trotz dieser erschreckenden Zahl jedoch nicht einzusetzen. Dies ist das Ergebnis einer von der Versicherungsgesellschaft Axa in zehn europäischen Ländern in Auftrag gegebenen Studie.
In Luxemburg wurden im Juni 2009 800 Personen zu ihrem Verhalten am Steuer befragt. 40 Prozent der Befragten gaben an, sich manchmal mit einem erhöhten Promillewert hinters Steuer zu setzen. Folglich sind auch nur 63 Prozent der Luxemburger der Meinung, dass Autofahren mit zu viel Alkohol im Blut gefährlich ist.
Rund 45 Prozent der Befragten erklärten, dass sie gelegentlich die erlaubte Höchstgeschwindigkeit innerorts um 15 Stundenkilometer und auf den Autobahnen um 20 bis 30 Stundenkilometer überschreiten.
Sieben von zehn Luxemburgern fühlen sich sicher auf den Straßen des Großherzogtums. So verwundert es nicht, dass sich nur 33 Prozent der Befragten für schärfere Strafen bei Verkehrsdelikten einsetzen. 80 Prozent der Luxemburger stufen ihre Landsmänner als gute Autofahrer ein ...