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Firmenverlagerung
19.02.2010 10:45 Uhr, aktualisiert 19.02.2010 13:18 Uhr

Keine Einigung für 45 Mitarbeiter von General Electric

Gewerkschaften fordern Entschädigung von mindestens zehn Monatsgehältern



Foto: Anouk Antony
General Electric Intelligent Platforms wird Ende Juli endgültig Echternach verlassen.

(jw) - Die Zukunft von 45 Mitarbeitern beim Automatisierungsunternehmen General Electric Intelligent Platforms in Echternach ist weiterhin unklar. Bei Verhandlungen um einen Sozialplan konnten die Gewerkschaften und die Direktion am Donnerstag keine Einigung erzielen.

Keine Einigung

Die Gewerkschaften fordern weiterhin eine Entschädigung von mindestens zehn Monatsgehältern, während das Angebot der Direktion laut der Gewerkschaft LCGB nicht über sieben Monate hinausgeht - und das trotz Betriebszugehörigkeit von 30 Jahren und mehr. Weil keine Einigung erzielt wurde, soll nun das nationale Schlichtungsamt eingesetzt werden.

General Electric Intelligent Platforms plant, seine Aktivitäten nach Deutschland, Frankreich und Tschechien zu verlagern. 45 Jobs stehen auf dem Spiel. Die Firma hatte 30 Mitarbeitern angeboten, in eines der Länder zu wechseln. Die Hälfte scheint an dem Angebot interessiert. Am Freitag sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. Die Firma wird Ende Juli endgültig ihre Zelte in Luxemburg abbrechen.

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