Gesundheit
22.12.2009 07:28 Uhr

Ziegengrippe noch nicht in Luxemburg festgestellt

Gefahr besteht im Umfeld niederländischer Betriebe

(raz) - Während die Zahl der Schweinegrippe-Infektionen in Luxemburg sinkt, rückt nun die Ziegengrippe (auch „Queensland-Fieber“) in die Schlagzeilen. In den Niederlanden sind in diesem Jahr sechs Menschen daran verstorben, und die Zahl der Erkrankten hat sich von 168 im Jahr 2007 auf bereits 2 300 in diesem Jahr erhöht. In Deutschland infizieren sich laut dpa jährlich 100 bis 400 Personen und auch dort gab es schon Todesfälle. In den Niederlanden werden seit gestern bis zu 40 000 Ziegen per Giftspritze getötet.

Laut Dr. Pierre Weicherding vom Gesundheitsministerium besteht in Luxemburg jedoch kein Grund zur Besorgnis. Im Großherzogtum werde die Situation überwacht und die Ziegenmilch regelmäßig im Labor analysiert. Weder bei Menschen, noch bei Tieren sei eine Infektion festgestellt worden. Die Ziegenzucht in Luxemburg unterscheide sich sehr stark von der intensiven Zucht mit Tausenden von Tieren in niederländischen Betrieben. Der nächstgelegene derartige Betrieb befinde sich in Maastricht. Transporte, die eine Gefahr darstellen könnten, gibt es nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums aber nicht.

Wer sich jedoch in kommender Zeit in den Niederlanden aufhält, sollte im Umfeld von Ziegen-Zuchtbetrieben sehr vorsichtig sein. Denn die Krankheit überträgt sich zwar nicht vom Menschen zum Menschen, doch die Sporen können laut Dr. Weicherding vom Wind bis zu zwei Kilometer weit getragen werden. Und die Krankheit ist höchst ansteckend: Während bei anderen Krankheiten Tausende oder sogar Hunderttausende Bazillen nötig sind, damit sich ein Mensch infiziert, genügen bei der Ziegengrippe schon zehn Bazillen.

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Bisher haben 5 Leser ihre Meinung zu diesem Thema abgegeben.
  • Romain Dehm meint:
    22.12.2009, 22:39 Uhr
    Das Leben auf unserem Planeten scheint mir,wird immer gefährlicher,denn es gibt noch so viele Tiere die eine Grippe entwickeln können.Angesichts Millionen Menschen die an Krebs oder anderen "normalen"Krankheiten sterben sollte auch die Presse sich in ihren Schlagzeilen zügeln,denn die "Geesegripp"gibt es schon viele Jahre.Die Informationen der Presse sind ein Bestandteil einer gut funktionierenden Demokratie,und gerade deshalb sollte sich die Presse einer moralischen Eigenzensur unterwerfen.Denn nach der Schweinegrippe,die sich als reine Panikmache immer mehr herausstellt,sollte man doch wohl einer bereits seit längeren Jahren bekannten Grippe nicht zuviel Aufmerksamkeit schenken.Doch der Zug ist leider schon isn Rollen gekommen und wird eine Eigendynamik entwickeln die nicht mehr zu bremsen ist,es sei denn die geschriebene Presse rudert zurück und beschert dadurch den Menschen ein schönes und angstfreies Weihnachtsfest.Ich hoffe das meine Wörter in die richtigen Ohren fliegen,und dessen Köpfe den Verstand haben,diese im Sinne des Allgemeinwohles zu interpretieren.
  • G. Robian meint:
    22.12.2009, 18:27 Uhr
    Passt op, ech hunn héieren a Venezuela hätten se eng béis Goldfëschgripp. :D
  • MIGUEL SANTOS GONCALVES DA COSTA meint:
    22.12.2009, 13:43 Uhr
    Aha mer hun ungefaangen mat Rinderwahn (BSE) duerno war et Vullegripp dann Schwengsgripp an elo och nach Geesegripp...op eisem Planet liewt elo just nach eng Minoritaet dei kaempft elo mat allen Mettelen geint dei lescht Gripp...an dann as keen mei do op eiser Welt...wien sin dei dei eis un den Day after Tomorrow wellen gleewen loosen? Oder huet een sech dem Nostradamus sengen Zukunftsvisiounen ungeholl ?
  • Chev Chelios meint:
    22.12.2009, 09:32 Uhr
    Uiuiui, ech hoffen jo mol, daat un där doter Gripp nët och nach weltwäit Milliarden Mënschen stierwen, sou wéi un der Schwéngsgripp.
    Wier et nët besser elo schon 700.000 Dosen Impfstoff ze kaafen? Et kéint sech jo och zu enger Pandemie entwéckelen, an dann muss een jo viirbereed sin. Daat do ass jo erem Panikmache vum allerfeinsten.
    Wann ech bis wees, wéi een Pharmabetriib deen Impfstoff verkéeft, dann kaafen ech do Aktien.
  • A. Bender meint:
    22.12.2009, 08:15 Uhr
    Firwaat mecht d'Regierung naischt? Mir brauchen Impfstoff, am beschten direkt 700.000 Dosen, et wees een nie!