(hay) - Am vergangenen Wochenende wurde im ganzen Land den Opfern des Zweiten Weltkrieges gedacht. Vor genau 65 Jahren wurde nämlich das Großherzogtum vom Nazi-Terror befreit.
Der nationale „Commémoratiounsdag“ erinnert an den 10. Oktober 1941, als die Luxemburger sich einer sogenannten Personenstandsaufnahme unterziehen mussten. Darin enthalten waren die drei Fragen: „Jetzige Staatszugehörigkeit“, „Muttersprache“ und „Volkszugehörigkeit“.
In den mitgelieferten Erklärungen wurde darauf hingewiesen, dass jeweils mit einem Bekenntnis zu Deutschland und seiner Sprache zu antworten sei. Die Luxemburger bekannten sich jedoch, entgegen dieser Forderung, mit einer absoluten Mehrheit zur „Heemecht“. Sie antworteten auf die Fragen jeweils mit „Luxemburgisch“.
Als der Gauleiter Gustav Simon, der Stichproben erheben ließ, davon erfuhr, stoppte er sofort die Personenstandsaufnahme. In der Folge nahmen die obligatorischen RAD-Einberufungen und später Zwangsrekrutierungen und Umsiedlungen ihren Lauf.
Um 9.30 Uhr am Sonntagmorgen wurde in Anwesenheit des Großherzogs Henri in der Kathedrale von Erzbischof Mgr. Fernand Franck eine Messe abgehalten.
Im Anschluss daran fanden im Laufe des Sonntags weitere Gedenkzeremonien statt.
Beim diesjährigen "Relais pour la vie" haben sich tausende Menschen solidarisch mit Krebspatienten gezeigt.
Auf den Escher Straßen ging es am 8. März recht bunt und lustig zu: Für einen Tag hatten nämlich die Narren das Regiment übernommen.
Am 3. März wurde die „Gëlle Fra“ von ihrem Sockel auf der Place de la Constitution abmontiert. Die Skulptur tritt in Kürze eine sechsmonatige Reise nach China an.
Am 23. Februar beehrte der Schauspieler, Regisseur und Singer-Songwriter mit seiner Band „Modern West“ seine Luxemburg Fans.
Quer durch das Land wurden am ersten Wochenende der Fastenzeit die "Buergen" verbrannt und somit der Winter verabschiedet.
Mittelalterlich ging es am Samstagabend in Tetingen her. Ritter, Bogenschützen, Feuerspucker und Straßenmusikanten luden dort bereits zu vierten Mal zum historischen Burgbrennen ein. Die mit großem Aufwand inszenierte Zeitreise zog auch dieses Jahr wieder mehr als Tausend Menschen an.
Mitten im Winter macht die Foire Vakanz Lust auf den Urlaub am Strand unter Palmen oder in den Bergen. Die Stände auf Luxexpo waren gut besucht.