Journée de la Commémoration nationale
11.10.2009 13:19 Uhr, aktualisiert 12.10.2009 09:02 Uhr

"Dräimol Lëtzebuergesch..."

Im ganzen Land wird den Opfern des Zweiten Weltkrieges gedacht

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Journée de la Commémoration nationale
Fotostrecke von den Gedenkzeremonien
Journée de la Commémoration nationale
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Journée de la Commémoration nationale



Foto: Serge Waldbillig
Großherzog Henri vor der ewigen Flamme am „Kanounenhiwwel“.

(hay) - Am vergangenen Wochenende wurde im ganzen Land den Opfern des Zweiten Weltkrieges gedacht. Vor genau 65 Jahren wurde nämlich das Großherzogtum vom Nazi-Terror befreit.

Der nationale „Commémoratiounsdag“ erinnert an den 10. Oktober 1941, als die Luxemburger sich einer sogenannten Personenstandsaufnahme unterziehen mussten. Darin enthalten waren die drei Fragen: „Jetzige Staatszugehörigkeit“, „Muttersprache“ und „Volkszugehörigkeit“.

In den mitgelieferten Erklärungen wurde darauf hingewiesen, dass jeweils mit einem Bekenntnis zu Deutschland und seiner Sprache zu antworten sei. Die Luxemburger bekannten sich jedoch, entgegen dieser Forderung, mit einer absoluten Mehrheit zur „Heemecht“. Sie antworteten auf die Fragen jeweils mit „Luxemburgisch“.

Personenstandsaufnahme gestoppt

Als der Gauleiter Gustav Simon, der Stichproben erheben ließ, davon erfuhr, stoppte er sofort die Personenstandsaufnahme. In der Folge nahmen die obligatorischen RAD-Einberufungen und später Zwangsrekrutierungen und Umsiedlungen ihren Lauf.

Um 9.30 Uhr am Sonntagmorgen wurde in Anwesenheit des Großherzogs Henri in der Kathedrale von Erzbischof Mgr. Fernand Franck eine Messe abgehalten.

Im Anschluss daran fanden im Laufe des Sonntags weitere Gedenkzeremonien statt.

Ihre Meinung zum Thema

( 1 )
  • Jean-Louis Palgen meint:
    12.10.2009, 15:50 Uhr
    Nun, so lange kein Krieg in Europa, wie wunderbar diese Gnade am eigenen Leib erlebt zu haben. Nur frage ich mich ob wir dies der Bersonnenheit der Menschen verdanken sollen oder der Abschreckung durch Atomwaffen.
    Ohne Atomwaffen wird der nächste Russlandfeldzug ein Klacks. Gescheiterte jeder Nation bündelt Euch...und für das Kapital gibt es viel Leckerbissen an Bodenschätzen.
    Falls es schiefgehen sollte kann ja der grosse Bruder aus Washington uns retten, und nebenbei wiederaufbauen was seine Bomber "versehentlich" trafen.
    Lassen wir uns nicht dupieren, Obamah ist Präsident der USA und nicht der ganzen Welt.
    Die Israëlis sind kaum darauf aus abzurüsten, denn wie schnell der Xte Krieg stattfände ist ja nicht auszudenken.
    Rotauge sei wachsam auch gegenüber eines US Präsidenten, und der Stockholm Riege die ja schön ungeschoren an den beiden Weltkriegen vorbeikam. Danach sieht man die Welt anders.
    Jeder ist friedlich solande es ihn nicht betrifft, das nennt man EGO. Und wer soll das kontrollieren, haben doch die USA und Russland riesige Territorien. Nein es ist Politik, nichts weiter als politik: Iran Politik und Nordkorea Politik, Sand in den Augen, d