Neue Trampolinanlage im Merler Park
30.06.2009 16:23 Uhr, aktualisiert 30.06.2009 16:47 Uhr

Springen nach Lust und Laune

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Fotos: Hülya Atasoy



Foto: Hülya Atasoy
Die Trampoline können von Kindern und Erwachsenen benutzt werden.

(hay) - Der Merler Park in Luxemburg-Stadt ist mit seinem großen Spielplatz vor allem für Kinder ein kleines Paradies, um sich ordentlich auszutoben. Eher begrenzt war jedoch bislang das Freizeitangebot für Erwachsene. Nun soll damit aber Schluss sein. Dafür hat die Stadt Luxemburg einen großen Trampolinpark mit insgesamt zwölf einzelnen Trampolinen errichtet, der ab dem 1. Juli für jedermann und kostenlos zugänglich ist. Getauft wurde die 18 X 12 Meter große Anlage auf den Namen „Jump for Fun“.

„Ziel des Trampolinparks ist es, dass sich die Menschen sportlich betätigen und Spaß haben. Dabei war es uns wichtig, dass die Nutzung der Anlage kostenfrei bleibt“, sagte Schul- und Umweltschöffin Vivinae Loschetter am Dienstag während der Vorstellung der Trampoline.

Die Anlage ist unter Aufsicht von geschultem Personal ab dem 1. Juli täglich von 14 bis 20 Uhr geöffnet. Nur bei Regen wird der Park aus Sicherheitsgründen geschlossen.

Bilanz nach zweieinhalb Monaten

Die Idee, in Luxemburg-Stadt einen Trampolinpark zu errichten, stammt ursprünglich von der Vereinigung „Horizon asbl“. „Wir bemühen uns darum, behinderte Menschen in den Arbeitsmarkt einzugliedern. Um dies zu erreichen, entwerfen wir Projekte wie diesen Trampolinpark und schlagen diese dann den Gemeinden vor. Sofern wir daraufhin finanziell unterstützt werden, können wir diese Projekt realisieren und zum Beispiel Behinderte für Aufräumarbeiten engangieren“, sagte Robert Bastian von „Horizon asbl“.

In zweieinhalb Monaten, also am 15. September, soll die ganze Anlage wieder abgebaut werden. Ob das Projekt dann weitergeführt oder sogar erweitert wird, darauf wollte sich Viviane Loschetter am Dienstag noch nicht festlegen. Im Herbst werde die Stadt Luxemburg erst einmal Bilanz ziehen, um zu schauen, ob sich das Ganze überhaupt bewährt hat, so die Schulschöffin.

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